Briefmarken rund um die Osterinsel
Im folgenden finden Sie einige Briefmarken rund um die
Osterinsel (Quelle: www.aue-kult.de)
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Ein zum 100. Jahrestag der "Inbesitznahme"
der Osterinsel durch Chile ausgegebener Briefmarkenblock im
Jahre 1988:
Der verausgabte numerierte Block zeigt das Porträt von
Policarpo Toro mit seinem Schiff, auf der zweiten Marke die
Lage der Insel auf der Erde, dann Bewohner der Osterinsel
bei kulturellen Tänzen, sowie Steinmetzarbeiten mit der
Darstellung eines "Vogelmenschen" |
1864
kam der erste Misionar, der Franzose E.Eyraud,
auf die Osterinsel. Es folgten weitere. Durch die Missionstätigkeit
wurde das Kultur- und Geschichtsbewußtsein der Bevölkerung
zerstört. Die Missionare um E.Eyraud ließen 1866 bis
1868n alle sog. sprechenden Tafeln (kohau rongorongo)
verbrennen. Nicht zuletzt deshalb ging das Wissen über die
ungewöhnlichen Schriftzeichen der Osterinsulaner verloren.
Schlimmer noch war aber, dass Sklavenjäger 1862 Dreiviertel
aller Insulaner nach Chile verschleppte, um sie beim Guano-Abbau
einzusetzen. Dem tahitianischen Bischof, Etienne Jaussen, gelang
es, 15 überlebenden Inselbewohner aus den Guanofeldern zurückzuholen,
die aber die Pocken mit auf die Insel brachten. Das Wissen um die
alte Kultur war damit endgültig zerstört. Und was die
Mesnschen nicht schafften zu zerstören, das gelang den Schafen,
die 1866 eingeführt wurden und sich bis in die 1950er Jahre
auf rund 100.000 vermehrten.
Marke: Chile 1998 - 150 Jahre Kapuziner in Chile. Kapuzinermönche,
im Hintergrund Ahus der Osterinsel.
 Im
Jahre 1888 nahm der chilenische Korvettenkapitän Policarpo
Toro die Osterinsel für Chile in Besitz. Der erhoffte Schutz
durch Chile wird den Rapa Nui nicht gewährt. Nachdem der Panama-Kanal
nicht fertiggestellt wird und Chile die Osterinsel nicht als Kohlestation
für vorbeifahrende Schiffe nutzen kann, hat Chile im Grunde
genommen kein Interesse mehr an der weit ab gelegenen Insel und
lässt sich auch erst 1933 als Eigentümer ins Grundbuch
eintragen. Bis 1956 verpachtete sie fast die gesamte Insel immer
wieder an eine Schaffarm. Die Rapanui lebten zu diesem Zeitpunkt
auf hinter Stacheldraht auf einem 1000 Hektar großen Areal
um Hanga Roa. Das Gebiet wird 1917 auf 2000 Hektar für eine
Lepra Station erweitert. Die Einschränkungen
zum Betreten der Insel fallen für die Rapa Nui erst 1966. Rund
1000 Rapanui erlangten die Freiheit, die aber keine mehr war. Als
offiziell anerkannte Bürger Chiles mussten sie feststellen,
dass ihnen das angestammte Land ihrer Vorfahren nicht mehr gehörte,
sondern in chilenisches Staatseigentum übergegangen war.
Marke: Chile 1968 - Sondermarke 5 Escudos zum 80. Jahrestag der
Inbesitznahme der Osterinsel durch P.Toro - mit einer Umrißkarte
der Osterinsel.
Kultur:
Von der Kultur der Osterinsulaner blieb bis heute nicht viel übrig.
Zeitzeugen wurden im 19. Jahrhundert versklavt
und sind umgekommen oder an europäischen Krankheiten gestorben.
Die rongorongo-Schrifttafeln wurden durch falsch verstandene Missionierungsarbeit
vernichtet. Bei den Moai´s wird vermutet, dass es sich um
Abbilder verstorbener, aber wichtiger Ahnen gehandelt hat, die zu
Schutzgöttern aufgestiegen sind. Bei den bis zu 40 Zentimeter
großen Holzfiguren wie
der Moai Kavakava
handelte es sich um Abbilder böser Geister, die zum Schutz
in den Wohnhütten aufgehangen wurden. Andere Ahnendarstellungen
waren beispielsweise die
Moais Tangata oder Moais
Papa.
 Viele
Briefmarken wurden von den unterschiedlichsten Ländern der
Welt mit Abbildern von Moais gedruckt. Auf nahezu jeder Postkarte
die die Osterinsel verlässt ist irgendwo ein Moai zu sehen.
Die sieben Moais des Ahu Akivi sind die Einzigen auf der Osterinsel,
die zum Meer hin blicken, aber 2,5 Kilometer von der Küste
entfernt auf einem Ahu (Akivi) aufgestellt
wurden. Die Legende besagt, dass dies die sieben Kundschafter waren,
die von König Hotu Matua über den Pazifik gesandt wurden,
um ein neues Territorium für sein Volk zu finden. Sie fanden
diese Insel. In einer Legendenversion musste König Hotu Matua
von seiner Heimatinsel fliehen, es Streit um die Frau seines Bruders
gegeben hatte und er im Kampf unterlegen war.
Es gibt mehrere Versionen um König Hotu Matuá, von denen
die oben erwähnte eine der häufig zittierten ist. Weitere
Legendenversionen finden sich auf der Seite Hotu
Matuá.
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Ersstagsbrief, Chile, 15. Mai 1986. Tänzerin vor einem
Moai - Ruinen von Tongariki
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 Holzschnizereien,
so genannte "Moai
kava-kava" waren ausgemergelte, vornüber gebeugte
Männergestalten mit stark vorstehenden Rippen. In keinem Haus
fehlte eine solche Figur, und sie stand oder hing neben jedem Hütteneingang,
um böse Dämonen abzuwehren, gute hingegen einzulassen.
Diese Figuren gehen auf eine Legende zurück: König Tuku-Ihu
begegnete auf seinem Heimweg zwei im Schatten schlafenden Dämonen.
Wegen der Hitze hatten sie sich ihrer Kleider entledigt, und so
konnte der König zu seinem Erstaunen feststellen, dass sie
kein Fleisch auf dem Leib besaßen und ihre Rippen herausragten.
Zuhause angekommen schnitzte er aus Toromiro-Holz die nackten Körper
der Dämonen in all ihrer Hässlichkeit. Als diese beiden
Dämonen bald darauf die vor dem Häuptlingshaus aufgestellten
Holzfiguren sahen, flohen sie wütend über ihr Ebenbild
von der Insel. In ihren Augen hatten sie sich vor den Menschen lächerlich
gemacht.
Markenheftchen und Einzelmarken der Freimarken (Moai kava-kava und
Vogelmensch) zu jeweils 20 P. / 25 P. und Marken für Massendrucksachen
(D.S.N.20) - 25 P. nach Portoerhöhung
Auf der Osterinsel begegnet man vielerorts holzgeschnitzten Figuren,
die den Vogelmenschen darstellen. Sie wurden ursprünglich aus
Toromiro-Holz hergestellt. Eine der seltsamsten Bräuche auf
der Osterinsel war der Kult des Vogelmenschen.
Jedes Jahr zogen die Kriegshäuptlinge der einzelnen Stämme
der Insel zum Vulkan Rano Kau im Südwesten und stiegen hinauf
zum Dorfe Orongo. Vor dieser Steilküste
liegen drei kleine Inseln. Auf der entferntesten Insel, Motu
Nui, legten die Seeschwalben ihre Eier ab. Jeder Häuptling
schickte nun seinen "Hopu" (d.h. Taucher oder Schwimmer)
in einem Wettschwimmen zu dieser Insel. Bei dem Wettbewerb ging
es darum, das erste Ei eines Zugvogels zu finden, der zur Gattung
der Seeschwalben gehörte. Welcher Häuptling nun als erster
das Ei von seinem Hopu erhielt, war für ein Jahr "Vogelmensch".
Er besaß größtes Ansehen, wurde wie ein Gott verehrt;
ihm wurden übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Auf
den Felsformationen bei Orongo wurden zahlreiche Petroglyphen dieser
"Vogelmenschen" gefunden.
Ersttagsbrief Chile, 25.06.2001, neben einem Abbild der Insel ist
ein Moai und ein Eingeborener zu sehen. Die linke Marke wird beherrscht
von der berühmtesten Darstellung eines Vogelmannes, auf der
rechten Marke ist die kniende Steinfigur (Tukuturi)
zu sehen, die Thor Heyerdahl am Fuße des Rano Raraku entdeckt
hat und die um einiges älter als die auf der Insel produzierten
Moais ist. Unter anderem ist diese Figur auch ein Beweisstück
auf das Heyerdahl seine Theorie
stützt, nachdem die Osterinsulaner von Osten, sprich vom südamerikanischen
Kontinent, auf die Insel kamen. Der Ersttagsstempel zeigt Abbilder
des Vogelmannes und einen "rongorongo",
der die mysteriösen Schriftzeichen, die man auch auf dem Briefumschlag
erkennen kann, enthält. Auf dem Umschlag sind, wieder neben
dem Bild der Insel, einige typische Motive der Osterinsel abgebildet,
Moai, Vogelmann
und Schriftzeichen.
Brief mit Stempel der Osterinsel. Die vier Marken der "Isla
de Pasqua"-Ausgaben von Chile des Jahres 2000 zeigen wieder
typische Bilder und Szenen der Osterinsel:
- 200 $: Tänzer in typische "Osterinsel-Tracht",
ein "rongorongo" der die danebenstehenden mystischen
Schriftzeichen enthält.
- 260 $: Im Hintergrund ein Moai, daneben eine Holzfigur, dem
Gespenstermann, "Moai kava-kava" und ein in Stein
gehauener Vogel auf dem Relief von Orongo.
- 340 $: Osterinsulaner und Steinfigur. Das gebogene Holzteil
über dem Mann stellt das Brustschild eines Osterinselkönigs
dar.
- 480 $: Karte der Osterinsel, Osterinsulanerin und die Schriftzeichen
auf einer Holztafel, den sog. Kohau-rongorongo, den sprechenden
Hölzern.
Flora und Fauna der Osterinsel Aufgrund der
Abgeschiedenheit der Osterinsel ist die Tier
und Pflanzenwelt einzigartig. Durch
menschliche Aktivitäten wurde allerdings die Umwelt zerstört
und sowohl Tier- als auch Pflanzenarten sind ausgestorben oder
sehr stark bedroht. Einige dieser Arten sind auf Briefmarken beschrieben.
 Der
Toromiro-Baum (Sophora Toromiro Skottsb.) ist seit 1960 auf der
Osterinsel ausgestorben. Das letzte Exemplar das sich vor den Kühen,
Schafen und Ziegen die seit 1866 die Insel bevölkerten, im
Krater Rano Kau retten konnte, fiel hier einem Brennholzsammler
zum Opfer. Dieser letzte existierende Baum wurde nur einmal, 1935-36,
von Metraux fotografiert und Thor Heyerdahl sammelte während
seiner Expedition 1955-56 Samen dieses Baumes. Dieser Samen wurde
im Botanischen Garten von Göteburg ausgesät und es entstanden
die ersten kleinen Setzlinge des Baumes außerhalb der Osterinsel.
Einige dieser Setzlinge wurden an andere Botanische Gärten
weitergegeben und dort weitergezüchtet. So entstanden mehrere
Kulturen, die diese Art nach ihrem Aussterben auf der Osterinsel
weiterleben lies. Heute gibt es Toromiro Bäume in den botanischen
Gärten von Göteburg (Schweden), Bonn (Deutschland), Vina
del Mar (Chile), Melbourne (Australien) und auf Hawaii (USA). 1995
wurden 180 Setzlinge aus Göteburg und Bonn an die chilenische
Forstverwaltung mit dem Ziel übergeben, diese auf der Osterinsel
wieder anzusiedeln. Leider sind die Setzlinge in der Karantäne
von einem Pilz befallen worden und eingegangen. Heute existiert
ein einiges kleines Bäumchen im Garten des Gouverneurs. Das
Wiederaufforstungsprojekt mit Toromiro-Bäumen ruht bis heute.
G.Forster, der Botaniker in Cooks Besatzung, beschrieb den Baum
1774 zum ersten mal, ohne zu erkennen, dass es sich hier um eine
neue Art handelt. Die
Insulaner fertigten aus seinem Holz die vielen „Geistermänner
– Moai kava-kava“, deshalb war der Baum für sie
heilig. Der Baum selbst ist eine Leguminosen-Art („Hülsenfrucht“)
die zur Gattung der Schmetterlingsblütler gehört. Er erreicht
eine Höhe von 2 – 2,5 Meter und der Stamm kann einen
Durchmesser von bis zu 20 cm haben.
Rechts oben ein Block "Flora und Fauna", Chile 2002
Links: Braunsteißdiuca. Diese recht häufig auf der Osterinsel
vorkommende Finkenart ist ursprünglich in Patagonien beheimatet.
Man findet die Vögel überall auf der Insel. Sie ist eine
von vier Vogelarten, die ganzjährig auf der Osterinsel zu Hause
sind.
Chiele 2002, Diuca común - Braunsteißdiuca
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Ersttagsbrief Chile. 01.Juli 2002. |
Die Meeresfauna aus den Gewässern um die Osterinsel war das
Thema eines Kleinbogens, den die chilenische Post 1992 verausgabte.
Acht Marken beschrieben die unterschiedlichsten Tierarten (Beschreibung
siehe unter dem Kleinbogen), wobei diese Arten nicht auf die Osterinsel
beschränkt sind.
Beschreibung der Marken von links oben nach rechts unten:
- Cypraea caputdraconis – Drachenkopf. Endemisch auf der
Osterinsel und der ca. 480 km entfernt davon liegenden Insel
Sala y Gomez. Die Muschel lebt in Flachwasser unter Steinen.
Zwei weitere auf der Osterinsel beheimatete Muscheln sind zu
sehen: Morula praecipua Rehder, 1980 Easter Island und Strombus
maculatus.
- Die rund 50 Arten des Fitzwatts, Codium, sind in fast allen
Weltmeeren zu Hause. Die Äste des weit verzweigten Thallus
sind so dicht miteinander „verfitzt“, dass ein in
Mark und Rindenschicht differenzierter Körper entsteht.
- Soldatenfische werden deshalb so genannt, weil sie wie Soldaten
beim Marschieren in Reih und Glied im Schulverband schwimmen
und im Ruhezustand in Höhlen stehen. Vorkommen: Ost –
Pazifik, Osterinsel und Pitcairn. Er ist ein typischer Riffbewohner.
- Rund 250 Arten des Beerentangs, Saragassum, sind beschrieben
worden. Sie leben meist an felsigen Küsten der warmen und
temperierten Meere, vor allem der Südhemisphäre.
- Lippfische sind meist schlanke, langgestreckte, barschartige
Fische. Das Maul ist klein, mit im allgemeinen dicken, ausstülpbaren
Lippen. Die Zähne sind kräftig und kegelförmig
und stehen in einer oder mehreren Reihen auf dem Kieferrand.
Vorkommen: Pazifik
- Korallentiere sind eine formenreiche Gruppe meeresbewohnender
Nesseltiere; es existieren über 4800 Arten. Zahlreiche
Korallen scheiden ein chitiniges, hornartiges oder kalkiges
Außenskelett aus, das riff-, ja sogar gebirgsbildend sein
kann.
- Die amerikanische Langustenart Panulirus argus führt
jahreszeitliche Wanderungen aus; dabei ziehen Hunderte von Tieren
im Gänsemarsch mehr als 100 km weit auf dem Meeresboden
dahin und können auf diese Weise wohl Gebiete mit günstigeren
Ernährungsbedingungen aufsuchen
- Ein Seeigel, der außergewöhnlich starke Giftzangen
besitzt und einen Durchmesser von 15 cm hat. Der Einsetzende
Schmerz gleicht dem eines Bienenstiches. Umgangssprachlicher
Name dieses Seeigels: Pfaffenhutseeigel.
Tourismus und Transport:
Von allen Einrichtungen auf der Osterinsel ist der Flughafen
diejenige, die das Schicksal des kleinen Stück Landes mitten
im Ozean in der jüngsten Geschichte am meisten verändert
hat. Die Erschließung Rapa Nuis geschah stufenweise:
- 1951 landete das erste Wasserflugzeug auf der Insel. An Land!
der Flieger hatte auch Räder und der Pilot hatte einen
breiten Weg als Landepiste auserkoren.
- 1954: In einem Expeditionsbericht schreibt Thor Heyerdahl
von einem Einheimischen, der noch vor der Ankunft der Norweger
bei der Planung zur Errichtung eines Flughafens beschäftigt
war.
- 1964: Ein Trupp von 80 Amerikanern eine Flugzeug-Landepiste
an. Ein Grund für das Interesse der USA waren die französischen
Atomversuche auf dem Muroroa-Atoll.
- 1965 wird mit dem tatsächlichen Bau begonnen. Die Amerikaner
zahlen, chilenische Firmen bauen. Vorläufig landen aber
nur chilenische Militärmaschinen. Heute werfen allerdings
engagierte Insulaner den Betreibern des Baus vor, dafür
eine Siedlung und den Ahu Mahave zerstört zu haben.
- 1967 fand auf dem soeben eröffneten Flughafen der erste
kommerzielle Flug auf die Osterinsel statt. Die DC-6 benötigte
damals von Santiago aus 9 Flugstunden. In diesem Jahr finden
3 Flüge auf die Insel statt. Im darauffolgenden Jahr 7
Flüge.
- 1970 kündigt Salvador Allende den Vertrag, der den Amerikanern
eine Nutzung des Flughafens zusicherte. Die "Gringos"
verlassen die Insel.
- 1974 beginnt der Linienflugverkehr mit Düsenjets.
Die Marke rechts unten erinnert an den 50. Jahrestag des ersten
Fluges auf die Osterinsel, 19.-20. Januar 1951. Das Flugzeug war
eine "Consolidated PBY-5A/OA-10 ‚Catilina‘".
Am 19. Januar 1951, 19.20 Uhr startete auf dem Flughafen La Florida
in der chilenischen Stadt La Serena das Wasserflugzeug, getauft
auf den Namen Manu-Tara, das "Vogel des Glücks" bedeuten
soll, um nach der Osterinsel zu fliegen. Die Crew unter dem Kommando
von Major Horacio Barrientos Jofré setzte sich aus neun Personen
zusammen, unter ihnen Pilot, Hauptmann Roberto Parragué Singer.
Ihr Ziel: Osterinsel; ihre Mission: den Kontinent mit dem entferntesten
chilenischen Gebiet verbinden. Schließlich landete das Flugzeug
nach einem Flug von 19 Stunden und 22 Minuten mit einer überflogenen
Strecke von 2047 Meilen auf der Osterinsel. Die Manschaft wurde
mit der Nationalhymne begrüßt sowie einer Parade aller
Einwohner von "Rapa Nui".
Brief zum 40. Jahrestag der chilenischen Fluggesellschaft LAN-Chile.
Stempel: Isla de Pasqua, 4. May 69. Briefmarke 10 Centavos
- Moai - Isla de Pasqua
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Waagrecht
zusammenhängend gedruckte Marken zu jeweils 200 P. (Ausgabedatum:
09. Juni 1992). – Territorio insular chileno. Die Darstellung
der beiden Marken geht ineinander über und zeigt die infrastrukturellen
Möglichkeiten (Flugzeug - Schiff), mit denen man die Osterinsel
erreichen kann.
Der Vorderrund illustriert die bekannte typische Kultur der Osterinsel.
Die lokale Kultur entwickelte einen eigenen Kunststil, dessen klassische
Periode vom 12. – 17. Jahrhundert dauerte.
Philatelie - Galerie
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Die spezielle, zum Flug der Sonnenfinsternis aufgelegte, individuelle
Briefmarke zu 1,45 € mit passendem Motiv trägt den Tagesstempel
von Frankfurt Flughafen mit dem Datum des Abfluges (5. Juli). Dazu
den blauen Flugpostbestätigungsstempel, den orangefarbenen
großen Cache Stempel der Osterinsel mit der Inschrift "RAPA-NUI".
Den korrekt durchlaufenen Postweg dokumentieren zwei weitere blaue
Stempelabdrucke der chilenischen Post mit Darstellung einer Moai-Figur,
und einer Landkarte mit Datum der Sonnenfinsternis (11. Juli 2010).
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