Der Nabel der Welt - Te Pito Te Henua

Der Nabel der Welt - Te Pito Te Henua


Der Nabel der Welt verändert immer wieder seine Form


Stein Te Pito Te Henua im Jahre 1975Ahu-Anlage Te Pito Kura oder auch Te Pito Te HenuaEine von Touristen auf der Osterinsel immer wieder gerne aufgesuchte Stelle ist der so genannte "Te Pito Te Henua"; zu Deutsch etwa: "Der Nabel der Welt" oder auch "Der rote Nabel".

Hier befindet sich auch , wenn leider auch zerstört, der größte Moai, der jemals auf einer Ahu-Anlage aufgestellt worden ist. Dieser Moai nennt sich "Paro" und ist stattliche 9,80 Meter hoch (gewesen). Einige Inselbewohner behaupten (und so ist es auch in vielen Veröffentlichungen zu lesen), dieser Moai habe noch bis 1838 auf der Ahu-Anlage (Te Pito Kura) gestanden. größter jemals aufgestellter Moai

Te Pito - Steinkreis mit mystischer Wirkung auf MenschenDas für viele Touristen interessante an dieser Stelle ist aber nicht der Moai, sondern ein runder glatt polierter Stein mit einem Durchmesser von etwa 80 Zentimeter, flankiert von vier kleineren runden Steinen, die insgesamt wiederum von einem Steinkreis umgeben sind, der (zumeist) an einer Seite geöffnet ist. Touristen benennen dieses Arrangement auch mit "Nabel der Erde"; es liegt etwas abseits der Zeremonie-Anlage Richtung Meer.

Viele Menschen schreiben dieser (von der Natur glattgeschliffenen) Steinkugel mytische Kräfte zu. Immer wieder sieht man Menschen die dort meditieren, ihre Hände auf den Stein legen, um die Kraft des Steins zu empfangen. Gläubige meinen, es fließe "Mana" (also magische Kraft) aus dem Te Pito. Die vier kleineren Steinkugeln sollen die vier Windrichtungen symbolisieren und fungieren für viele als Sitze während der Meditation.

Steinkreis Te Pito - Nabel der ErdeOb dieses Arrangement von den Ureinwohnern der Osterinsel errichtet wurde dürfte bezweifelt werden. In einigen Quellen heißt es, eine esoterisch angehauchte Gruppe hätte diese Anlage erschaffen. Die Osterinsel-Freunde haben auf ihrer Website ein Foto aus dem Jahre 1975 veröffentlicht und darauf ist nur der runde Stein und >>kein<< Steinkreis zu sehen.

Wenn man die im Internet veröffentlichten Bilder vom Steinkreis betrachtet und vergleicht so verändert sich die Form des Steinkreises auch immer wieder. Auf dem Bild rechts beispielsweise Briefmarken zum Thema Te Pito Te Henuaist der Kreis seewärts geöffnet und das untere Bild zeigt, dass der Kreis landeinwärts geöffnet ist. Wer für die Veränderungen verantwortlich ist und warum die Osterinsulaner diese Veränderung(en) überhaupt zulassen, ist nicht bekannt.

Einige Insulaner behaupten, der große Stein sei vor langer Zeit vom Ahu A Kapu an die Westküste zum Ahu Te Pito Kura gebracht worden. Eine Legende besagt auch, diese grauschwarze Basaltkugel kam mit dem König Hotu Matua und den ersten Siedlern von Hiva zur Osterinsel.

Geologische Untersuchungen haben ergeben, dass dieser Stein von der Osterinsel stammt. Es besitzt vulkanische Einschlüsse und wegen seiner hohen Dichte beeinflussen die eingeschlossenen Eisenmineralien sogar eine Kompassnadel. 1993 fanden Archäologen bei Ausgrabungen eine weitere Steinkugel. Er befindet sich in der Nähe der Zeremonie-Anlage "Tongariki", am östlichen Ende der Südküste, ist etwas kleiner als der Stein am Te Pito und mit einem Fregattvogel verziert. Der Stein ist am Tongariki aber eingebettet in den Steinreihen der Anlage und findet so gut wie keine Beachtung. TOP



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