Ahu One Makihi - umgeworfene Moai´s liegen auf dem Rücken

Ahu One Makihi - umgeworfene Moai´s liegen auf dem Rücken


Ahu One Makihi


Ahu One Makihi an der Südküste der OsterinselAhu One MakihiUnter den vielen Ahu-Ruinen, die sich noch auf der Osterinsel befinden lohnt es sich, die Ahu-Anlage "One Makihi" wenigstens einmal beachtet zu haben, denn die Anlage ist in zweierlei Hinsicht interessant: Landeinwärts hat der Ahu One Makihi eine Schmuckverzierung aus rotem Lavagestein des kleinen Nebenkraters "Puna Pau" östlich von Hanga Roa und rund sieben, acht Kilometer vom Ahu One Makihi entfernt. Aus dem Puna Pau stammen überwiegend nur die Hüte (oder Haarschöpfe) der Moai´s.

Viel interessanter ist aber die Tatsache, dass einige der umgestürzten Moai´s auf dem Rücken liegen. So gut wie alle Moai´s die auf den Ahu-Anlagen umgeworfen wurden, wurden nämlich nach vorne umgestürzt, damit das Gesicht des Moai´s nicht mehr in den Himmel blicken kann. Ahu One Makihi - Die Moai´s liegen auf dem RückenDie Tatsache dass einige Moai´s auf den Rücken liegen ist umso interessanter, weil man ihnen ursprünglich Augen eingesetzt hatte und somit "sehende" Moai´s waren.

Ahu One MakihiLange Zeit war die Existenz und die Bedeutung der Moai-Augen gar nicht bekannt. Als die ersten Europäer 1722 auf die Osterinsel kamen, gab es zwar noch intakte Ahu-Anlagen mit aufrecht stehenden Moai´s, doch keiner dieser Kolosse hatte Augen (wenigstens finden sich in keinem Bericht derartige Hinweise). Erst der Archäologe Sergio A. Rapu (ein Rapa Nui) identifizierte zwei weiße Fragmente aus weißem Korallenkalk, die während der Restaurierung der Ahu-Anlage Kau Kau im Jahre 1978 gefunden wurden, als ein Moai-Auge. Die Fragmente dieses Auges sind heute im Sebastian Englert Museum auf der Osterinsel zu bewundern. TOP

Die Anlage One Makihi befindet sich an der Südküste der Osterinsel. Vom Ahu One Makihi kann man sehr gut, sowohl den Rano Raraku (die Moai-Fabrik) als auch die Poike-Halbinsel sehen. In Richtung Poike-Halbinsel befindet sich die Hotu-iti-Bucht auf der im Jahre 1960 eine über sechs Meter hohe Tsunami-Welle zugerollt ist und die größte Anlage "Tongariki" ins Landesinnere spülte. In westlicher Richtung (ebenfalls an der Südküste) befindet sich die Ahu-Anlage "Akahanga". Dieser Komplex aus vier Ahu-Anlagen ist mehr ein Trümmerfeld doch deshalb interessant, weil dort der Gründervater der Rapa Nui, König Hoto Matuá begraben sein soll. Noch etwas weiter westlich (immer noch an der Südküste, befindet sich die Ahu-Anlage "Hanga Poukura". Diese Anlage ist deshalb interessant, weil sie eine der ganz wenigen Anlagen sein soll, die seit Erstellung so gut wie unverändert geblieben ist.

Die Bilder von der Osterinsel mit der Kennung ©#6# wurden uns freundlicherweise von Ingo Schimmel zur Verfügung gestellt. TOP
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