Wilhelm Geiseler - Verzeichnis der auf der Osterinsel gesammelten Gegenstände

Wilhelm Geiseler - Verzeichnis der auf der Osterinsel gesammelten Gegenstände


Wilhelm Geiseler - Verzeichnis und Beschreibung der auf der Osterinsel gesammelten Gegenstände


Der Kapitänleutnant Wilhelm Geiseler hat 1822 während einer einwöchigen Forschungsreise auf der Osterinsel einmalige Gegenstände und Reklite für das königliche Museum in Berlin mitgenommen, die er wie folgt in einem Verzeichnis bis zur laufenden Nummer 87 aufgelistet hat:



Lfd-Nr. Bild Beschreibung Anzahl
01.
  Geschnitzte Gottheit des Tanzes. Name: Ahu. Von hohem Alter. Derselbe wird nur bei besonderen Festlichkeiten getragen und verursacht stets große Aufregung, wenn er zum Vorschein kommt.
1
02.
  Hoheitsstäbe der Häuptlinge. Bei besonderen Gelegenheiten getragen. Sehr selten. Lange Stangen, oben mit geschnitztem Kopf auf beiden Seiten, sowie Augen aus Knochen und Obsidian.
2
03.
  Hausgötter. In Bast eingewickelt. Dieselben werden bei den religiösen Festen unter Singen im Arm getragen. Es gibt solche Götter, in Bezug auf Figur und Schnitzerei, verschiedene. Name: Moai Kavakava.
2
mit
Mütze
04.
  Gottheit in Form einer Eidechse aus Holz geschnitzt. Wird bei den Festen unter verschiedenen Bewegungen im Arm getragen. Bei Kämpfen auch als kurze Handwaffe zum Stoßen benutzt.
2 große
2 kleine
05.
  Stein zur Bearbeitung des Bastzeuges. Name: Mare (Maté?). Am Strande wird die Papiermaulrinde, Nr. 59, mit den Klöpfern, Nr. 71, unter fortwährendem Anfeuchten mit Seewasser auf diesen Steine geklopft, bis sie die nötige Feinheit erhält.
1
TOP
06.
  Großer etwa 3 Fuß hoher Hausgötze aus Stein. Ganz roh gearbeitet und mit einer Mütze aus rotem Tuffstein versehen. Derselbe wird in dieser Form jetzt vor den Hütten aufgestellt. Er ist in einer Kiste für sich allein verpackt.
1
07.
  Steinhämmer, alte, zur Bearbeitung der Steinidole. Name: Toki. Sehr selten.
2
08.
  Gestickter Zeugmantel aus doppelt gelegtem Bastzeug (hau), in gegenwärtigem Zustande als Mantel inúa genannt. Sehr gesucht und sehr selten, wegen der zeitraubenden Arbeit. War einziges zu erlangendes Exemplar.
1
09.
  Fertiges Bastzeug aus der Rinde des Papiermaulbeerbaumes. Name: Mahúte tútú. Letzer Prozess. Siehe Nr. 80. Das Zeug kommt nur in den vorliegenden kleinen Stücken zur Verfertigung. Bei Anfertigung von Mänteln wurden die einzelnen Stücke zusammengenäht.
2
Pakete
a´24
Stück
10.
  Kleine Sack-Fischnetze mit Stangen zum Fischen am Stande.
2
TOP
11.
  Angelhaken aus Metall mit Leine aus Binsengarn. Anstelle der früheren, sehr schwierig zu fertigenden steinernen Angelhaken kamen diese in Gebrauch. Steinerne Angelhaken sind von größter Seltenheit und nicht mehr zu erlangen.
2
Pakete
a´3
Stück
12.
  Brustschild aus Holz. Dasselbe wird von Häuptlingen beim Tanze auf der Brust getragen. Die Enden sind sehr oft mit Schnitzereien versehen und in einzelnen Fällen findet man auf der Mitte Schriftzeichen, welche sich auf den Eigentümer beziehen.
1
13.
  Hausgötzen aus Stein. Moi maie. Werden in den Hütten aufgestellt. Eine Eigentümlichkeit bei dieser Familiengötzen ist es, dass man von ihnen stets nur den Kopf anfertigt.
2
14.
  Basttaschen aus Binsen des Rana Kao= und Rana Koraka = Kraters. Name: Kété. In verschiedenen Größen. Dieselben dienen zum Transport und Aufbewahren der Nahrungsmittel und Schmuckgegenstände.
6
15.
  Präparierter Binsenbast zur Tauwerkverfertigung. Erster Prozess. Name: Hau. Der zweite Prozess ist repräsentiert durch Nr. 21 und der dritte und letzte Prozess durch die Fischnetze Nr. 10, 35, 36, und 43.
2
TOP
16.
  Halsschmuck der Frauen und Mädchen aus einer in Rapanui selten vorkommenden Muschelschale. Name: Répu réva. Dieselben werden an Schnüren aus Frauenhaar um den Hals getragen, so dass sie vorn auf der Brust zu hängen kommen. Sie sind gesucht und sehr selten.
2
17.
  Gelber Ton aus einer Höhle an der Westseite des Rana Kao = Kraters. Wird von den Eingeborenen zum Färben des Bastzeuges sowie zum Körperbemalen bei Festen benutzt.
2
18.
  Birnenförmige Holzkugel. Name Ko hónga. (Tahonga). Dieselben werden bei Tänzen seitens der Frauen an einer Schnur um den Hals getragen, so dass dieselben vorn auf der Brust zu hängen kommen. Dieselben sind oft geschnitzt und verziert. Je zwei Exemplare gehören zu einem Schmuck.
4
19.
  Speerspitzen aus Obsidian von den Lagern des Oritoberges. Name: Matá. Dieselben werden am Griff mit Bastzeug umwunden und, an einer etwa 1 1/2 m langen Stange des Papiermaulbeerbaumes befestigt, zum Kämpfen gebraucht.
6
20.
  Steinhammer bzw. Stoßmeißel zur Bearbeitung der Steinidole. Name: Kau tóki. Sehr alt. In der Idolverfertigungswerkstätte zwischen altem Schutt gefunden.
2
TOP
21.
  Feines handgedrehtes Garn aus Binsenbast zur Verfertigung der Fischernetze und des Tauwerks. Zweiter Prozess der Binsenbearbeitung. Siehe Nr. 15. Eingeb. Name von Nr. 21: Hau akavénga.
2
Rollen
22.
  Rote zubereitete Erdfarbe. Name: Kéré kéré tú. Wird zum Bemalen des Gesichtes bei Festlichkeiten, zum Färben des Zeuges ec. benutzt.
4
23.
  Netze, kleine runde, zum Fangen der Krebse, Hummern ec. aus Binsengarn. Jeden mit Bleistücken, sonst mit Steinen beschwert. In der Mitte Vorrichtung zum Heben des Netzes und des Belastungsgegenstandes.
2
24.
  Eier der Seevögel von der kleinen Insel Motu Nui an der Südwestseite des Rana Kao. In derselben ist der Hauptgott von Rapanui, genannt Make-Make, repräsentiert. Sie sind streng Tabu im ganzen Jahr ausschließlich der Monate Juli, August, September.
1
Schachtel
5
Exemplare
25.
  Große Kalbebasse zum Tragen von Fischen. Name: Ipu-hau-ika. In dieser Größe sehr selten. Aus einer auf der Insel wild wachsenden Frucht verfertigt.
1
26.
  Hausgötze, aus rotem Lavastein gearbeitet. Moi maie. Im Übrigen dasselbe wie Nr. 13.
1
27.
  Große Binsenmatten aus den Binsen des Rana Kao = und des Rana Roraka = Kraters. Name: Moénga. Dieselben dienen als Schlaf = und Ruhematten.
3
TOP
28.
  Holzgeschnitze weibliche Figur. Die Bewegungen des Tanzens darstellend. Beim Tanzen wird dieselbe nach Art der Rapanui-Leute auf einem Bein nach dem Takte des Gesanges gedreht, so dass das andere Bein, wie in der Wirklichkeit, Bewegungen in der Luft beschreibt.
1
29.
  Mütze aus Federn und mit Schmuck. Von den Häuptlingen bei besonderen Gelegenheiten getragen. Dieselben sind jetzt sehr selten.
2
30.
  Kleine Federkränze als Kopfschmuck zum Tanzen.
2
31.
  Geschnitzte kleine Hausgötter von Holz in Form einer Eidechse. Dieselben sind von höchstem Alter und sehr selten.
2
32.
  Holzschnitzwerk in Form eines Fisches, wird beim Tanzen um den Hals getragen.
2
33.
  Geschnitzte Figur in Form einer Eidechse. Es kommen von dieser Form verschiedene Schnitzereien vor. Dieselben haben kleine Zapfen, an welchen sie angefaßt und schnell bewegt werden, was der Figur ein lebendes Aussehen verleiht.
2
34.
  Handkeule, kleine, mit geschnitztem Kopf. Name: Paóha wia. Dieselbe wird gewöhnlich beim Spazierengehen mitgenommen, auch sonst bei allen gewöhnlichen Zusammenkünften getragen.
2
TOP
35.
  Fischnetze, großmaschige, für die See, aus Binsengarn verfertigt. Sehr geschätzt. Die Fischnetze repräsentieren den dritten Prozess der Binsenbearbeitung. Siehe Nr. 15 und 21. In dieser Form Nr. 35 heißt es Kupénga.
2
36.
  Fischnetze, große Sacknetze für die kleinen Buchten, aus Binsengarn verfertigt. Groß- und feinmaschig. Sehr geschätzt. Dritter Prozess der Binsenbearbeitung. Name: Kupénga.
2
37.
  Holzbüchse zur Aufnahme von Tätowierungsfarbe. Gehört zu Gegenstand Nr. 81. In vielen Fällen ist die Farbe auch in Bastzeug eingewickelt und mit Binsengarn umflochten.
1
38.
  Fischerleinen, starke aus Binsenbast des Kraters Rana Kao verfertigt. Vierter Prozess der Binsenbearbeitung.
4
39.
  Steine, welche zur Anfertigung der steinernen Fischangeln dienten.
2
40.
  Perlmutterstück. Wird gewöhnlich an der Fischangel befestigt, um die Fische anzulocken.
1
41.
  Gerätschaften zum Aalfangen. Name: Hére kóréha. Von beiden Stangen ist die eine oben mit einer Schleife versehen, welche, nachdem der Aal mit der anderen Stange und der Lockpfeife angelockt, den Kopf durchsteckt, zusammengezogen wird. Die Rapanui-Leute besitzen in dieser Fangart große Fertigkeit.
2
TOP
42.
  Kopfschmuck aus Pferdehaaren, früher aus Frauenhaaren, roh gearbeitet und getragen bei Ansagen des Krieges oder des Einzelkampfes als Rache. Name: Réhau.
2
43.
  Vierkantiges kleines starkes Sacknetz, stärkster Konstruktion, als Schöpfnetz verwendet. Aus Binsengarn der Binsen des Rana Kao verfertigt.
1
44.
  Platte aus Knochen. Auch kommt dieselbe in dieser Form von Holz vor. Sie gehört mit den Nadeln Nr. 51 zum Nähzeug. Ein Stück Bastzeug wird z.B. über die Kante genommen und so zusammengenäht.
1
45.
  Kopfschmuck aus Pferdehaaren, um eine Frau nachzuahmen. Name: Iwiwe. Die Perrucke wird gebraucht, wenn ein Mann heimlich eine Frau besuchen und nicht erkannt werden will. Die Exemplare sind sehr selten und waren die einzigen noch vorhandenen.
2
46.
  Alter geschnitzter Holzkopf. Wahrscheinlich früher zu einem Hoheitszeichen gehörend.
1
TOP
47.
  Bearbeiteter Stein aus alter Zeit. Das in demselben befindliche Loch sollte Augen und das Ganze einen Vogelkopf darstellen. Wurde früher an einer Schnur um den Hals getragen.
1
48.
  Braune zubereitete Erde, welche zum Bemalen bei den Festlichkeiten verwendet wird.
2
Päckchen
49.
  Bastzeug zum Decken der Dächer und Bekleiden der Seitenwände der Hütten.
2
50.
  Nadeln von Holz zum Stricken der Fischernetze. Name: Hika. Dieselben werden aus Toromiro-Holz verfertigt und haben in jedem Öhr einen Einschnitt zum Einziehen des Fadens.
2
Pakete
a´3
Stück
51.
  Nadeln von Knochen der Schafe und Vögel zum Nähen des Bastzeuges, sowie als hilfsmittel bei Anfertigung der Binsenmatten. Im jetzigen Zustand unvollkommen.
Name: ´Ivi hehéu. Die feinere Sorte wird, wenn sie bearbeitet und zum Kleidermachen benutzt wird, ko ikáhi mo tiha tenúa genannt.
2 Nadeln
grob a´
7 Stück

2 Nadeln
fein a´
4 Stück
52.
  Kleine Kalabassen zum Aufbewahren von Wasser und Öl. Name: húe wái. Dieselben werden aus einer auf der Insel wild wachsenden Frucht gefertigt.
2
53.
  Wurfstein. Name: Mai hekupénga. Derselbe wurde bei Spielen zum Werfen bzw. Rollen gebraucht und soll öfter außen verziert vorkommen.
1
TOP
54.
  Kleiner Kopfschmuck aus einem Kranze Federn. Name: Wána-wána. Gehört mit zu dem Gegenstand Nr. 57 und wird aufgesetzt, um Revanche für einen Toten zu fordern.
1
55.
  Kopfschmuick aus einem Kranze Federn. Die Federn sind hier sehr lang und gerade abstehend, wird nur von den Vortänzern bei den Tänzen getragen. Name: Ko iro.
1
56.
  Kopf-Federschmuck für Kämpfer im Kriege. Name: Hau kúra-kúra. Dieselben werden für diesen Zweck besonders fein gefertigt, im Gegensatz zu den gewöhnlichen des Tanzes.
2
57.
  Klappern aus Knochenplatten. Name: Etimoika. Wenn ein Insulaner für einen getöteten Verwandten Rache fordert, so setzt er den Kopfschmuck Nr. 54 auf, geht hinter den Dörfern herum und macht mit den Klappern unter Geschrei großes Geräusch, auf diese Weise seinen Feind herausfordernd.
2
58.
  Stäbe aus Bambusrohr oder Holz. Name Háa. dieselben dienen zum Stricken der Fischernetze.
2 Pakete
zu 4 und 5
59.
  Abgeschälte Maulbeerbaumrinde zur Verfertigung von Bastzeug. Erster Prozess der Bearbeitung. Name: Mahúte.
2 Rollen
60.
  Hausgötze aus weißer Erde gearbeitet mit doppeltem Gesicht. Moi maie. Wegen Gebrauch siehe Nr. 13.
1
TOP
61.
  Bearbeitetes Holz in Form einer langen Keule zum Nähen des Zeuges. Zwei Stücke Bastzeug werden zu diesem Zweck über den breiten Rand gelegt und hier zusammengenäht. Name: Paóha tia nua. Das untere Ende ist gewöhnlich mit Schnitzereien versehen.
2
62.
  Holzstangen von der Papiermaulbeerbaumstaude, an welche die Obsidianspitzen befestigt werden, um als Wurfspeere zu dienen.
2
64.
  Fischförmig geschnitzte Waffe (Keule). Name: Paóha. Wird bei Kämpfen (Stoßen) gebraucht und dient namentlich wegen ihrer Länge zur Verteidigung der engen Eingänge der Steinhäuser ec. Am Kopfe zur Verziehrung mit Augen versehen.
2
64.
  Handkeulen zum Kämpfen. Name: Paóha. Dieselben werden in den verschiedensten Formen angefertigt, am unteren Ende gewöhnlich mit einem geschnitzten Frauenkopf versehen.
2
65.
  Hausgötzen aus Holz geschnitzt, mit Augen aus Knochen und Obsidian. Die eine Figur stellt doppeltes Gesicht eines Mannes und einer Frau dar. Verehrung wie bei Nr. 3. Name Moi.
2
66.
  Alter kleiner Hausgötze von Holz. Derselbe ist von höchstem Alter. Name Moi toromiro.
1
67.
  Doppelköpfige aus Holz geschnitzte Gottheit. Wird bei Tänzen und Festlichkeiten gebraucht. Die eine Seite stellt das Gesicht des Mannes, die andere das einer Frau dar. Augen aus Knochen und Obsidian. Name Moi arringa.
1
TOP
68.
  Weibliche Hausgötter. Name Moi. Dieselben dienen demselben Zweck wie Nr. 3 und werden hauptsächlich von Frauen benutzt.
2
69.
  Fischgott. In Fisch- oder Aalform geschnitztes Holz mit Augen. Wird bei Tänzen zu den Hauptfischzeiten als Verehrung des Fischgottes in der Hand getragen.
3
70.
  Geschnitzter Fisch aus Holz, mit Augen aus Knochen und Obsidian. Von Frauen und Mädchen bei den Tänzen gelegentlich der Fischfeste getragen.
1
71.
  Holzschlägel aus hartem Holz, bearbeitet zum Klopfen der Rinde des Papiermaulbeerbaumes benutzt Herstellung des Bastzeuges. Hierzu gehört der Stein Nr. 76, auf welchem die Rinde geklopft wird.
2
72.
  Hausgötzen von Holz. Name: Moi. Andere Bearbeitung mit angedeuteten Rippen. Dieselben dienen denselben Zwecken wie Nr. 3. Ältere Arbeit und lange im Gebrauch gewesen.
2
73.
  Hammerstil aus naturgebogenem Holz zur Verfestigung der Steinmeißel (kau tóki) Nr. 75 und 76 und Bearbeitung der Gesichtsteile der Idole.
1
74.
  Größerer Hausgott von Stein. Name: Moi maie. Gefunden in einem der Steinhäuser des Rana Kao. Soll nach den Angaben der Eingeborenen den Gott der Bananen darstellen, welcher zur Zeit der Bananenreife Verehrung empfängt. Sehr alt und selten.
1
75.
  Kleines geschliffenes Steinwerkzeug. Meißel. Name: Kau tóki. Wurde gewöhnlich zur Bearbeitung der Augen der alten Steinidole benutzt. Von hohem Alter und sehr selten. Die Befestigung erfolgte auf Holz. Nr. 73, mit Bast.
1
TOP
76.
  Kleine Steinmeißel. Name: Tingi. Wurden zur Bearbeitung der Gesichtsteile der alten Steinidole benutzt. Jetzt sehr selten. Es soll auch vorgekommen sein, dass sie in ähnlicher Befestigung, wie auf Holz Nr. 73, Verwendung fanden.
2
77.
  Ruderkeule bzw. Kanoe-Paddel der alten Boote der Eingeborenen. Name: Matakáo wáka. Sehr alt und selten. Beim Gebrauch wurde um den kurzen Griff, welcher an der Rückseite mit Einlaß und Löchern versehen ist, eine längere Stange befestigt.
2
78.
  Kleiner Hausgötze, aus rotem Tuffstein des Rano Kau-Kraters. Mund weiß bemalt. Wird in dieser Form und Größe fast nur von Frauen benutzt.
1
79.
  Tauwerk aus den Binsen des Rana Kao und des Rana Raraka verfertigt. Name: Hau
2
Paketchen
80.
  Zeugstoff aus der Rinde des Papiermaulbeerbaumes. Siehe Nr. 9. Grob. Vorletzter Prozess.
2
Pakete
81.
  Tätowirungsinstrumente. Bestehend aus je einem Stäbchen, je einem gezähnten Knochen und schwarzer Farbe zum Tätowiren. In Tapazeug eingewickelt. Sehr gesucht.
2
TOP
82.
  Haarprobe von Kopfhaaren der Frauen der Rapanui.
2
Paketchen
83.
  Haarprobe von Kopfhaaren der Männer von Rapanui.
2
Paketchen
84.
  Stein von Begräbnisplatz der Ebene vor dem Rana Roraka, welcher in die Grabmäler eingesetzt wird, damit durch die entstehenden Löcher die Seelen der Verstorbenen entweichen können. Der Stein ist roter Tuff vom Material der Hau - Mützen der alten Steinidole.
1
85.
  Steine von den Häuserfundamenten der alten Niederlassungen vor dem Rana Roraka. Dieselben sind vom Material der großen Steinidole. Die Löcher sind zum Einsetzen der Holzpfosten bestimmt.
2
86.
  Eine Kiste mit Menschenschädeln. Die Unterkiefer sind zu keinem vorhanden, da sie von den Eingeborenen stets entfernt werden. Die mit A bezeichneten Schädel sind auf der alten Begräbnisstelle ausgegraben und beigefügt.
87.
  Stein zur Zubereitung der Erdfarbe (siehe Nr. 22). In demselben wird die Erdfarbe gerieben und fertiggestellt.
1
   
TOP

Karten:
- Sehenswürdigkeiten
- Übersicht Hanga Roa
- Lageplan Rano Raraku

Pazifik:
- Robinson Crusoe
- Meuterei auf der Bounty

Navigation:
- Home

- Inselbeschreibung
- Geschichte
- Personen
... 1687 - Edward Davis
... 1722 - Jacob Roggeveen
... 1722 - Carl-Fr. Behrens
... 1770 - Fel.González Ahedo
... 1774 - James Cook
... 1774 - Georg Forster
... 1774 - William Hodges
... 1786 - La Pérouse
... 1816 - Otto von Kotzebue
... 1825 - F.W. Beechey
... 1864 - Eugéne Eyraud
... 1866 - J. Dutroux Bornier
... 1868 - John Linton Palmer
... 1872 - Pierre Loti
... 1882 - Wilhelm Geiseler
... +++- - Geiseler-Verzeichnis
... 1886 - William J. Thomson
... 1914 - Katherine Routledge
... 1935 - Sebastian Englert
... 1955 - Thor Heyerdahl
... 1955 - William Mulloy
... 1957 - Thomas Barthel
... 1968 - Erich von Däniken
... 1978 - Serigo A Rapu

- Kultstätten
- Moai´s
- Kunst
- Vulkane und Nebenkrater
- Höhlen
- RongoRongo Schrift
- Rapanui Sprache

- Impressum

- Reisen zur Osterinsel
- Reiseinformationen
- Hotels + Pensionen
- Tourismus + Umwelt


Bookmark and Share

www.osterinsel.de | © Wilhelm Geiseler - Verzeichnis der auf der Osterinsel gesammelten Gegenstände