Die Osterinsel in Zahlen

Die Osterinsel in Zahlen


Die Osterinsel heute:

Die Osterinsel in Zahlern - Das Polynesische DreieckKurzbeschreibung:

Die Osterinsel bildet im Pazifik die äußerste südöstliche Ecke des so genannten Polynesischen Dreiecks, mit Hawaii im Norden, Aotearoa (Neuseeland) im Südwesten und eben der Osterinsel im Südosten.

Die Osterinsel liegt rund 3.800 Kilometer von der süd-amerikanischen Küste Chile entfernt, einsam im Pazifik. Die nächste bewohnte Insel liegt weitere 2073 Kilometer westwärts und heißt Pitcairn.

Auf dieser Seite sind aktuelle Informationen über die Osterinsel aufgelistet, die für Sie als Besucher hilfreich sein könnten. Sofern Sie nach einem Besuch feststellen, dass sich unsere Informationen zwischenzeitlich von den aktuellen Gegebenheiten auf der Insel verändert haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht an E-Mail Adresse von der Osterinsel.

 

Die Karte der Osterinsel:

Die Karte der Osterinsel

 

Informationen über die heutige Osterinsel:

A Allgemein    M  Moai
   Anreise und Hinkommen     Moai Steinbruch Rano Raraku
  Ankerplätze für Segelboote     Museum
  Ahu    N  Nationalpark
  Apotheken      Neuzeitliche Kunst
  Autovermietung    O Orongo
  Ausflüge, Tagestouren    P Petroglyphen-Feld Papa Vaka
 B   Baden     Pferde / Rinder
Banken   Politisch
  Beste Reisezeit zur Osterinsel   Post
Bekleidung     Puna Pau
Botanischer Garten      Punta Magnetico
 C Camping     Pu O Hiro
Corona und Covid-19 Pandemie    R Rano Raraku
 D Drohnen     Reiten
 E  Einreise Chile     Restaurants
   Einreise Osterinsel Achtung !     Rucksack-Tourismus auf der Osterinsel
  Elektrizität    S Schiff(e)
Essen / Trinken     Sehenswürdigkeiten
 F Fernsehen / Radio     Shopping bzw. Souvenirs
   Flugdauer zur Osterinsel     Show Veranstaltung
Flughafen Mataveri, Osterinsel     Sprache
Flughafen Santiago de Chile     Strände
  Flugpreise   Straßen
Fotografieren auf der Osterinsel     Supermärkte
 G Geldautomaten     Surfen
Geld sparen    T Tankstellen
  Geldwechselstuben      TAPATI und andere Festivals
Guide-Pflicht     Tattoo
 H Hanga Roa – Sehenswürdigkeiten   Tauchen
Herumkommen zu den Sehenswürdigkeiten     Telefonate
   Höhlen   Te Pito Te Henua
  Hunde     Ticket Nationalpark
 I Impfungen / Gesundheit   Trinkwasser
Individual- oder Pauschal-Reisen    U Unterkunft
  Insektenschutz    V Versorgung
  Insel-Mitte Vaitea     Vogelmann Kultstätte
  Insidertipp    W Wandern
  Internet auf der Osterinsel     Waschen / Wäsche
 K Kakerlaken     Währung
  Kirche     Workaway
  Krankenhaus    Z Zeitzone
        Zika-Virus-Infektionen

Informationen über die heutige Osterinsel:

Allgemein:

Die Osterinsel selbst liegt auf einem rd. 2.500 km langen unterseeischen Rücken im Südostpazifik und hat als Vulkaninsel eine Bodenfläche von 162 Quadratkilometern. Sie ist aus drei Vulkanen entstanden , von denen Poike (im Osten) und Rano Kau (im Südwesten) vor rd. 700.000 Jahren entstanden sind. Die dritte Vulkanerhebung Terevaka (im Norden) hat sich vor etwa 600.000 Jahren aus dem Meer erhoben. Terevaka hat die drei Inseln dann vor etwa 500.000 zu ihrer heutigen Form verbunden.

Die Insel "Rapa Nui", so wie die Osterinsel heute von ihren Bewohnern auch genannt wird, gehört seit 1888 zu Chile. zurück

Anreise und Hinkommen:

Anreise mittels Flugzeug:

Die Anreise zur Osterinsel für eine selbstbestimmte Aufenthaltsdauer ist nur per Flugzeug und nur über die chilenische LATAM Airlines (früher LAN Chile) möglich. Hierbei handelt es sich um einen Direktflug ab Santiago de Chile zum Flughafen Mataveri (Osterinsel) mit einer Flugdauer von ca. 5 ½ Stunden. Vor der Covid-Pandemie gab es bis 2020 auch einen wöchentlichen Flugdienst von und nach Tahiti (Papetee), der wegen der Pandemie eingestellt war und nun wieder aufgenommen werden soll. Geflogen wird in der Regel mit einer Boeing 787 oder einer Boeing Triple Seven. Flugtage sind montags, freitags und sonntags. Ab Santiago geht es um 8:40 und um 10:35 in Richtung Osterinsel.

Einreiseformalitäten:

--> siehe Einreise Chile

--> siehe Einreise Osterinsel

--> siehe Reiseinformationen zurück

Anreise mittels Kreuzfahrtschiff:

Die Osterinsel wird auch von vielen Kreuzfahrtschiffen angefahren. Der Aufenthalt auf der Osterinsel ist dabei von den Reiseangeboten dieser Schiffe abhängig. In der Regel haben die Touristen vor Ort eine vorgegebene Aufenthaltsdauer von einem bis drei Tagen. Das Übersetzen der Touristen vom Schiff zur Insel erfolgt durch kleine Landeboote (Tender) und ist abhängig von den Wind- und Wetterverhältnissen. Dabei ist nie sicher, ob die Touristen tatsächlich zur Insel übersetzen dürfen.

Sofern Sie mit einem Schiff auf die Osterinsel einreisen und mit dem Flugzeug wieder abreisen möchten oder beabsichtigen, mit dem Flugzeug einzureisen und mit einem Schiff wieder abzureisen, müssen Sie dies (vorher) mit einem entsprechenden Buchungsticket belegen.

Anreise mittels einer Segelyacht bzw. Segelschiff:

Die Osterinsel wird auch regelmäßig von Personen auf privaten Segelyachten aufgesucht. Für die Aufenthaltsdauer an oder auf der Insel gelten für diese Personengruppen dieselben Regeln wie für alle übrigen Touristen, also maximal 30 Tage.

Über UKW-Seefunk-Kanal 16 meldet man sein Kommen bei "Pasqua Radio", der Küstenwache bzw. der chilenischen Marine, an. Diese weisen der Schiffsbesatzung an, möglichst an der Westküste vor Hanga Roa zu ankern. Bei schlechtem Wetter oder ungünstigen Windverhältnissen werden alternative Ankerplätze genannt. Alternative Ankerplätze befinden sich an der Süd- oder Nordostküste und sind somit fernab von Hanga Roa.

Die Beamten sprechen überwiegend spanisch und fragen beim Anfunken Details zum Boot und der Crew ab. Das Einklarieren (Einreise-, Zoll und Gesundheitsformalitäten, Bio-Sicherheit) erfolgt entweder direkt auf der Yacht oder im Gebäude der Marine. Das Gebäude der Marine befindet sich an der Westküste, an der Apina Straße (gegenüber dem 5-Sterne-Hotel "Nayara Hangaroa"). Ausklariert wird im Gebäude der Marine. Die Aufenthaltsdauer beträgt wie gesagt maximal 30 Tage.

Gebäude der chilenischen Marineverwaltung auf der Osterinsel

Der Service der örtlichen Marine ist hinsichtlich der ständig wechselnden Wetterverhältnisse sehr gut. Täglich sendet sie einen ausführlichen Wetterbericht auf Spanisch aus. Wenn ein Wechsel der Windrichtung zu erwarten ist, wird jede Blauwasseryacht über Funk angefunkt und aufgefordert, in eine von ihnen angegebene, geschützte Bucht zu wechseln. zurück

Ankerplätze für Segelboote / Segelyachten:

Es gibt folgende Ankerplätze für Segelboote vor der Osterinsel:

Westküste:

Die erste Adresse zum Ankern einer Segelyacht ist die so genannte Cook-Bucht an der Westküste vor Hanga Roa. Diese Bucht bietet Schutz bei Süd- und Ostwinden. Der Ankergrund liegt in 20 Meter Tiefe und besteht hauptsächlich aus Sand und Steine. Von hier aus haben Sie den kürzesten Weg nach Hanga Roa.

Südküste:

Der erste Ankerplatz an der Südküste befindet sich dort, wo der Rano Kau eine beginnende Bucht bildet. Diese Bucht bietet einen besonderen Schutz bei Nordwinden und hat einen guten Ankergrund. An der Küste, rechts unterhalb der sichtbaren Treibstofftanks des Flughafens, befindet sich ein Bootssteg zum Anlanden an die Küste. In unmittelbarer Nähe befinden sich dann auch die Ahu-Anlagen von Vinapu. Von hier aus sind es rd. 4 km bis ins Zentrum von Hanga Roa.

Der zweite Ankerplatz befindet sich an der auslaufenden Südküste dort, wo die beginnende Poike-Halbinsel die so genannte Hotu-Iti Bucht bildet. Auch diese Bucht bietet Schutz bei Nordwinden, hat aber einen steinigen Ankergrund. Der Ausstieg an die Küste ist über eine kleine künstlich angelegte Einbuchtung möglich. Obwohl die Marine vom Ankern in dieser Bucht abrät, sollte man bei ruhigem Wetter hier einmal einen Zwischenstopp einlegen, da man dann direkt vor (hinter) der mächtigen Ahu-Anlage Tongariki ankert. Von hier aus sind es rd. 20 km bis ins Zentrum von Hanga Roa.

Nordostküste:

Bei Südwinden bietet die Nordostküste vor der malerischen Anakena-Bucht gute Ankermöglichkeiten. Hier fällt der Anker auf Sandboden in sechs Meter Tiefe. Seeseitig links befindet sich ein kleiner Anleger für Boote. Alternativ ist mit (kleinen Booten) natürlich auch das Anlanden direkt am Strand möglich. Hier dann bitte aber die Brandung beachten. In der Anakena-Bucht befinden sich umbaute Verkaufsstände, an denen man Getränke, Snacks und natürlich auch Souvenirs kaufen kann. Hier gibt es auch fest installierte Toiletten. Anakena ist rund 18 km vom Zentrum Hanga Roa entfernt.

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Ahu:

Von den ursprünglich rd. 250 Ahu-Anlagen der Osterinsel wurden lediglich 12 Anlagen restauriert. Alle übrigen Anlagen zeigen sich als Ruinen. Die Restaurierung weiterer Anlagen ist nicht vorgesehen. Ahu-Ruinen die für Touristen erschlossen sind, sollen lediglich in ihrem Ist-Zustand erhalten werden.

Siehe Info-Seite(n) hier (allgemein) und hier (Bauweisen). zurück

Apotheken:

Es gibt eine sehr große und gut ausgestattete Apotheke im Zentrum von Hanga Roa. Sie befindet sich auf der "Atamu Tekena" Straße, direkt gegenüber von dem Markt für landwirtschaftliche Produkte und Fischfang.

die Apotheke in Hanga Roa auf der Atamu Tekena Straße

Es gibt aber noch weitere Apotheken auf der Osterinsel. So beispielsweise im Krankenhauskomplex, eine weitere in der Atamu Te Kena Straße (gegenüber dem Tattoo Studio) und eine in der Hotu Matu’a Straße (in der Nähe des Flughafens).

Autovermietung:

In Hanga Roa gibt es mehrere Gewerbetreibende die Autos, Quads, Motorräder oder Fahrräder vermieten. Ein kleiner Jeep kostet pro Tag etwa 50 Euro, die Preise für Quads und Motorräder sind ähnlich. Anbieter von Privatunterkünften bieten teilweise ihre Privatfahrzeuge an, die Mietpreise hierfür sind geringfügig niedriger. Die meisten Anbieter haben auch die Möglichkeit, geführte Touren mit Pferden zu vermitteln.

Versicherung für PKWs:

Für PKWs und Motorräder ist eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Gerade bei Privatpersonen ist nicht immer sicher, ob diese Versicherung auch tatsächlich besteht. Vor dem Anmieten eines PKWs sollte man sich deshalb immer eine gültige Haftpflichtversicherung zeigen lassen.

Sicherheitshalber halten Sie bei der Übergabe des Fahrzeuges sämtliche Schäden mit Fotos auf Ihrem Smartphone fest. Klären Sie auch vorher, welche Kosten im Falle eines Unfalls auf Sie zukommen können.

Auf der Osterinsel gelten die chilenischen Straßenregeln, dass heißt, Sie fahren auf der rechten Seite. Zum Fahren benötigen Sie einen international gültigen Führerschein. Höchstgeschwindigkeiten werden in km/h angegeben. Die Straßen auf der Osterinsel tragen zwar Namen, Straßenschilder hierfür gibt es allerdings nicht.zurück

 

Ausflüge, Tagestouren:

Ausflüge für Tagestouren werden vor Ort von Reiseagenturen, privaten Inselführern oder auch über Internet-Agenturen angeboten. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Tagespakete, die abhängig von der Dauer (4 Std., 6 Std., 8 Std.) in der Regel zwischen 50 Euro und 100 Euro / Person liegen. Bedingt durch die (162 Quadratkilometer) kleine Insel handelt es sich hierbei zumeist um die immer gleichen Ziel- oder Touren-Angebote. zurück

Achtung: Kostenpflichtiges Ticket:

Der Zugang zu bestimmten archäologischen Stätten im Nationalpark ist nur mit einem kostenpflichtigen Ticket möglich. Die Kosten hierfür liegen pro Person bei 80 US Dollar. Individualreisende benötigen beim Aufenthalt im Nationalpark seit 2023 auch einen Guide. Die Tageskosten hierfür können bei bis zu 50 US Dollar liegen.

--> siehe Nationalpark

--> siehe Guide-Pflicht

Baden:

Bademöglichkeiten bietet die Osterinsel an vier Stellen: Zwei direkt in Hanga Roa und zwei an der Nordostküste. Bei den Bademöglichkeiten in Hanga Roa handelt es sich um zwei kleine Natursteinbecken direkt an der Westküste. Als Orientierungspunkt nehmen Sie den Sportplatz an der Policarpo Toro Straße. Die Natursteinbecken nennen sich "Playa Poko Poko" und "Pea Pea".

Die zwei Badestrände befinden sich an der Nordostküste in der Bucht von Anakena bzw. rund 1,5 km weiter westlich in der Ovahe-Bucht. Anakena ist für Touristen komplett erschlossen, dass heißt, hier haben Sie neben einen wunderschönen Sandstrand auch die Möglichkeit Getränke und Snacks zu kaufen und hier haben Sie auch Toiletten. Die Ovahe Bucht liegt direkt an einer abgebrochenen Steilwand der Mt. Te Puha Erhebung. Hier befindet sich auch ein sehr schöner Sandstrand, doch besteht hier die Gefahr, dass sich Steine aus der Felswand lösen und Badegäste gefährden. Deshalb wird Ovahe auch nicht beworben und deshalb ist Ovahe auch nicht erschlossen. Generell verboten ist der Aufenthalt in der Ovahe-Bucht aber nicht. zurück

 

Banken:

Auf der Osterinsel gibt es zwei Bankfilialen. Beide befinden sich im Zentrum von Hanga Roa und liegen lediglich 150 Meter auseinander. Es sind:

  • die Banco Estado (Staatsbank von Chile) und
  • die Banco Santander (Privatbank).

Der Schalterraum der Staatsbank Estado ist vor allem in den ersten und letzten Tagen eines Monats voller Kunden, da die meisten Insulaner bei dieser Bank ein Konto haben. Die Banco Estado hat in der Regel genug Dollar oder auch Euro, so dass Touristen die Pesos zu einem vernünftigen Kurs wechseln können. Im Zugangsbereich zur Bank befindet sich eine Kabine mit zwei Geldautomaten. Hier können Kunden mittels Kreditkarte Geld abheben, ohne sich anstellen zu müssen. Die Auszahlung am Automaten ist allerdings auf 100.000 Peso pro Tag beschränkt.

Die Banco Estado befindet sich in der "Tu’u Maheke Straße", das ist die Verbindungsstraße zwischen der "Policapo Toro Straße" (auf Höhe des Pea Pea Strandes) und der "Atamu Te Kena Straße".

die staatliche Bank "Banco Estado" auf der Osterinsel

Das Gebäude der Banco Santander als Privatbank ist als solche nicht zu übersehen. Sie befindet sich in der "Policapo Toro Straße" gegenüber der Pea Pea Badebucht und zeigt sich als ein modernes Gebäude mit einer breiten Steintreppe, riesigen Platten mit Rapanui-Motiven und PKW-Stellplätzen. Die Banco Santander hat den Vorteil, dass sie flexibler auf Kundenwünsche eingehen kann, in der Regel eine kleinere Anzahl von Kunden zu bedienen hat und Stellplätze für PKWs bietet. Natürlich gibt es auch hier Geldautomaten. zurück

Banco Santander Privatbank auf der Osterinsel

Beste Reisezeit zur Osterinsel:

Die Osterinsel hat durchgängig ein eher subtropisches Klima und kann daher ganzjährig aufgesucht werden. Über das Jahr gemessen ist das Klima eher frisch als warm mit einer Temperatur zwischen 18 und 30 Grad.

Hauptsaison:

Die heißesten Monate sind in den Monaten Januar bis März. In dieser Zeit ist die Hauptsaison. Die Geschäfte bieten verlängerte Öffnungszeiten. Das Personal in den Hotels steht den Touristen von früh bis spät in die Nacht zur Verfügung. Sämtliche Restaurants und Küchen haben geöffnet. In den ersten zwei Februarwochen, findet das so genannte Tapati-Fest statt. Es ist das wichtigste Event des Jahres. Aber: Die Preise sind in dieser Zeit exorbitant hoch und die meisten Unterkünfte sind in dieser Zeit ausgebucht.

Etwas kühler und für europäische Touristen angenehmer sind in der Regel die Monate Juli und August.

Nebensaison:

In den Monaten April bis Juni sowie Oktober bis Dezember läuft die Nebensaison. Das Wetter ist in dieser Zeit unbeständig, häufig kühl, bewölkt und mit Regenschauern durchsetzt. Die Preise, aber auch die lukullischen Angebote sind während der Nebensaison reduziert. Während der Nebensaison stehen ausreichend Unterkünfte zur Verfügung, die Preise sind akzeptabel. Aber: Die Insel wird nur zweimal in der Woche angeflogen. In den Hotels sind ein Frühstück oder ein warmes Essen am späten Abend keine Selbstverständlichkeit. Auch viele Geschäfte verfallen so langsam wieder in ihren "Winterschlaf" und verkürzen die Öffnungszeiten. zurück

Bekleidung:

Der Osterinsel-Tourist so sollte auf jeden Fall unempfindliche Sommerbekleidung, eine Sonnenbrille, einen Hut sowie Sonnencreme mitnehmen, denn die Sonne strahlt (selbst bei bewölktem Himmel) für einen Europäer sehr aggressiv. Für Ausflüge empfiehlt sich auch eher eine wärmere Bekleidung als eine zu dünne. Für Wanderungen sollte man auf jeden Fall festes Schuhwerk mitnehmen denn die unbefestigten Wege können nach einem Regenschauer ganz schön schlammig und unwegsam sein.

Um sich gegen Insektenstiche zu schützen, sollten Sie sich zu mindestens am frühen Morgen und am späten Abend möglichst nicht mit einem T-Shirt, Short oder Sandalen einkleiden. Es ist besser, helle Kleidungsstücke zu tragen. Sie sollten Chili-Töne vermeiden und kein Parfüm oder Deodorant auftragen.

Tragen Sie außerhalb geschlossener Räume möglichst langärmelige Hemden, lange Hosen, Socken und geschlossene Schuhe. Um den Schutz vor Insektenstiche zu erhöhen ist es ratsam, die Bekleidung mit einem Repellentien zu besprühen, dass "Permerin" oder "DEET" enthält.

--> siehe auch "Insektenschutz"

--> siehe auch "Impfungen / Gesundheit" zurück

Botanischer Garten:

Wer sich für die geschichtliche Flora der Osterinsel interessiert, sollte einmal den Botanischen Garten der Nationalparkverwaltung "CONAF" aufsuchen. Sie finden den Garten (und auch die Bürogebäude) der CONAF, wenn Sie die "Policarpo Toro" Straße bis zum Fuße des Rano Kau folgen. Dort allerdings nennt sich die Straße dann schon "Rano Kau". Im Garten finden Sie Hinweise auf die Neuansiedlung des auf der Osterinsel ausgestorbenen Toromiro-Baumes oder auch auf die eigentümlichen "Manavai" Steingärten.

Botanischer Garten der CONAF auf der Osterinsel

Auf der Osterinsel gibt es noch einen zweiten Botanischen Garten. Dieser befindet sich in "Ara-Piki" Straße (in nordöstlicher Richtung, rd. 1,8 km von der Kirche entfernt) und nennt sich "Jardin Botánico Tau Kiani". Dieser auf 3.600 Quadratmetern angelegte Garten hat allerdings wenig mit der Flora der Osterinsel zu tun, denn es zeigt mehr als 1.200 Pflanzensorten aus aller Welt. Dennoch ist der Garten mit verwinkelten Ecken, Hügeln, Gartenteichen und Brücken sehenswert. Hier und da sind Skulpturen aus Holz oder Stein aufgestellt, die an Moai, den Gott MakeMake oder auch den Vogelmann erinnern. zurück

Corona und Covid-19 Pandemie:

Die Osterinsel war während der Covid-19 Pandemie ab 2020 für Touristen geschlossen. 2023 hat Chile die Grenzen für ausländische Besucher wieder geöffnet. Covid-19 Schutzimpfungen oder entsprechende Nachweise werden nicht mehr verlangt.

Drohnen:

Drohnen sind im Nationalpark verboten. zurück

Einreise Chile:

Für EU-Bürger wird ein Visum verlangt. Dieser wird bei der Einreise in Chile aber kostenlos und in der Regel sehr unbürokratisch erteilt. Voraussetzung für die Erteilung eines Visums und der Einreise ist ein (noch mind. sechs Monate) gültiger Reisepass. Zielflughafen in Chile ist Santiago de Chile, da nur von hieraus Weiterflüge zur Osterinsel angeboten werden. Von Deutschland aus bietet die chilenische Fluggesellschaft LATAM Flüge ab Frankfurt über Sao Paulo oder mit Iberia über Madrid. Air France und Britsh Airways bedienen ebenfalls die Strecken zur chilenischen Hauptstadt. zurück

Einreise Osterinsel: Achtung !

Zum Schutz der Osterinsel hat die chilenische Regierung mit Datum 01. August 2018 einige neue Regularien für Touristen, aber auch Festland-Chilenen beschlossen und gesetzlich verankert. Hiernach müssen Touristen bei der Anreise zur Osterinsel:

  • Ein Einreiseformular ausfüllen (mind. 21 Tage vor Ankunft !), das Ihre Kontaktdaten und den Grund für Ihren Aufenthalt enthält.
    • Sie können Ihre Daten --> hier <-- digital eingeben und so am Flughafen Santiago de Chile längere bürokratische Formulararbeit vermeiden. Nach dem vollständigen Ausfüllen und Absenden des digitalen Fragebogens erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail, die Sie dann am Schalter des PDI (Untersuchungspolizei) vorlegen. (Hilfe FAQ --> hier)
  • eine Hotelbuchung oder eine Einladung einer Rapanui Familie (in Papierform) vorweisen und
  • ein Rückflugticket vorlegen.

Für Touristen auf der Osterinsel gilt ein maximaler Aufenthalt von 30 Tagen. Längere Aufenthalte sind gesondert zu beantragen und zu begründen. Ein verlängerter Aufenthalt von bis zu drei Monaten wird in der Regel aber problemlos genehmigt. zurück

Beim Einchecken am Flughafen Chile erhält man
Einreise-Unterlagen zur Osterinsel

  • die Einreiseerlaubnis auf die Osterinsel

  • das Flugticket zur Osterinsel und zurück

  • die Einreiseerlaubnis ins Land Chile* (für die Rückreise von der Osterinsel nach Chile)

    * Sollte man dieses Dokument verloren haben, muss man zur Polizei und sich ein neues Dokument ausstellen lassen.

Alle drei Dokumente bestehen aus dünnem Thermopapier und haben die haptische Form eines Kassenzettels.

 

Die Covid-19 Einreisebeschränkungen aus dem Jahre 2020 wurden aufgehoben. Der Flugverkehr von Santiago de Chile zur Osterinsel und zurück wird wieder wie vor der Covid-19 Pandemie angeboten. zurück

 

Die Kontrolle der Unterlagen am Flughafen Santiago de Chile wird bei allen Passagieren wie folgt durchgeführt:

  1. Der Passagier nähert sich dem Schalter der LATAM (die Fluggesellschaft, die auf die Osterinsel fliegt) wie üblich, um für seinen Flug zur Osterinsel einzuchecken. LATAM-Mitarbeiter händigen jedem in- und ausländischen Passagier ein Formular aus. Dieses Formular fragt folgende Daten ab: Vorname, Nachname, Nationalität, Anzahl der Reisedokumente (Identitätsbescheinigung oder Reisepass) sowie den Namen der Unterkunft auf der Osterinsel.

  2. Nach dem Check-in und mit dem ausgefüllten Formular nähern Sie sich einem Schalter/Kiosko der PDI-Polizei. Hier werden die im Formular enthaltenen Informationen überprüft. Nur Passagiere, die eine registrierte Unterkunft reserviert oder ein persönliches Einladungsschreiben eines Rapanui Bürgers einreichen, dürfen einreisen.

  3. Nach der positiven Überprüfung werden Sie dann in die abgeschlossene Wartezone gelassen, um dort auf Ihren Flug zu warten. zurück

 

Elektrizität:

Regulär hat die Elektrizität auf der Osterinsel eine Spannung von 220 Volt bei 50 Hertz. Der Strom wird zentral über Dieselgeneratoren produziert und kann wohl mal während der Hauptsaison ausfallen, wenn zum Beispiel zu viele Klimaanlagen laufen. Grundsätzlich aber ist die Stromversorgung stabil. Zumeist sind europäische Steckdosen in Gebrauch. Die flachen Eurostecker passen zwar in den meisten Steckdosen, da Chile aber auch den Stecker Typ "L" mit dickeren Kontaktstiften verwendet, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters. In den vergangenen Jahren wächst auch die Anzahl der Nutzer von Solarstrom über eigene Sonnenkollektoren. zurück

Essen / Trinken:

Das inseltypische Essen auf der Osterinsel basiert hauptsächlich aus Fisch wobei Thunfisch ein Hauptbestandteil in vielen Gerichten bildet. Andere heimische Fische wie Goldmakrelen, Raub-Rifffische und auch Meeresfrüchte wie Hummer, Garnelen oder Seeteufel sind ebenfalls Bestandteil der heimischen Küche. An Agrarprodukten sind Süßkartoffeln, Taro, Yamswurzeln, Bananen und Zuckerrohr inseltypisch. Auch Fleisch, aber in geringerem Maße, hat einen wichtigen Platz auf der Speisekarte gefunden. Dies gilt vor allem für Rindfleisch und Huhn. Rinder wurden allerdings erst mit den Missionaren ab 1866 eingeführt und sind daher nicht unbedingt typisch für die Osterinsel.

Traditionelle Zubereitung der Speisen:

Auf der Osterinsel haben sich zwei Zubereitungsformen für Speisen erhalten und zwar die "Umu" Erdofengerichte und "Tuna Ahi" Bratgerichte.

"Umu Rapa Nui" oder auch "Curanto Pascuense": zurück

Die Gerichte in einem "Umu"-Erdofen, oder wie man in Chile sagt: "Curanto Pascuense", werden in einem Erdloch auf erhitzte Steine gedünstet. Die Speisen in dem Erdofen werden dazu schichtweise zwischen Bananenblättern gestapelt und für den Garvorgang mit Erde abgedeckt. Die Rapanui bereiten solche Gerichte für sich in der Regel nur noch bei großen Festveranstaltungen zu. Außerhalb der großen Events organisieren bestimmte Restaurants aber noch entsprechende Koch-Shows, speziell für Touristen. Die Gerichte bestehen in der Regel aus Huhn, Rindfleisch, Fisch, Süßkartoffeln, Taro und Maniok. Solche Gerichte werden stets als sehr schmackhaft beschrieben.

"Tunu Ahi": zurück

Bei einem "Tunu Ahi" Bratgericht handelt es sich um das Braten von Nahrung direkt auf erhitzte Steine. Dazu wird zunächst ein Lagerfeuer entzündet und Steine in der Glut erhitzt. Sobald ein Stein eine glühend rote Farbe erreicht hat, wird darauf die Nahrung (in der Regel Fisch) gelegt und gebraten. Diese Zubereitungsform wird allerdings mehr und mehr von herkömmlichen Kohlegrills verdrängt.

Traditionelle Gerichte:

Ceviche Rapanui: zurück

"Ceviche Rapanui" ist wohl das inseltypischste Gericht auf der Osterinsel. Es ist eine Art Fischsalat bestehend aus rohen Thunfischstreifen oder Würfeln, der mit Reis und Süßkartoffeln serviert wird. Als Dressing wird zumeist Zitrone und Chili und Sojasauce oder Kokosmilch verwendet.

Thunfisch-Carpaccio:

"Carpaccio de atún", also Thunfisch-Carpaccio, ist ein weiteres Gericht, das in Restaurants relativ häufig angeboten wird. Das gebräuchlichste Rezept besteht darin, das Fleisch eines Thunfisches in dünne Scheiben zu schneiden und mit Salz, Zitrone, Olivenöl, geriebenem Parmesan und Kapern zu würzen.

Empanda – gefüllte Teigtaschen: zurück

"Empandas de atún", also gefüllte Teigtaschen mit Thunfisch, werden auf der Osterinsel so gut wie in jedem Restaurant angeboten. Die klassische Version besteht aus einer frittierten Teigtasche, gefüllt mit sautiertem frischen Insel-Thunfisch. Hierbei gibt es verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Zutaten, wie beispielsweise nur mit Käse oder auch mit Käse und Tomaten bzw. mit Garnelen. In einigen Restaurants werden die Teigtaschen nicht frittiert, sondern nach chilenischer Art gebacken. "Empandas de atún" sind sehr saftig und bei Touristen sehr beliebt.

Kartoffeln mit Garnelensauce: zurück

"Papas con salsa de camorones" oder einfach nur "Papas", also Kartoffeln mit Garnelensauce, ist ein einfaches aber sehr beliebtes und schmackhaftes Gericht. Es besteht aus frittierten Kartoffelstäbchen, ähnlich wie Pommes, die mit einer Sahne-Käse Sauce serviert werden. "Papas" hat auf der Osterinsel einen ähnlichen Stellenwert wie bei uns Pommes Frites mit einer Currywurst. Auf den Speisekarten ist dieses Gericht oft als "Papas und Name des Lokals" aufgeführt.

Süßspeisen: zurück

Die heute angebotenen Süßspeisen haben mit den ursprünglichen Süßspeisen der alten Osterinselkultur nur noch wenig zu tun. Die Rapanui nutzten früher die Kochbanane, das Zuckerrohr und die Wurzel einer Fliederpflanze mit der Bezeichnung "Ti" (flor de tipanie) als Süßspeisen.

Als Inseltypisch gelten heute hauptsächlich zwei Desserts und zwar "Po’e rapa nui" und "taro con leche" sowie einige Süßfrüchte wie Ananas, Orangen, Mango, Avocado, Papaya und Guave. Die heutigen Früchte wurden ab 1866 von den Missionaren und dem ersten Siedler Dutrou Bornier ab 1869 eingeführt.

"Po’e rapa nui" ist eine Art fluffiger Pudding oder Kuchen bestehend aus Banane, Kürbis oder Maniok, Mehl, Milch und Zucker. Der Po’e ist sehr süß und saftig. Traditionell wird es heute hauptsächlich in Zusammenhang mit den Umu-Gerichten angeboten. In den Supermärkten wird Po’e auch als Einzelportionen in Schachteln, als Snack für unterwegs angeboten.

"taro con leche", also Taro mit Milch besteht aus gehäckseltem Taro in Milch gekocht und mit Honig oder Zucker gesüßt. In der Regel wird diese Speise gekühlt als Kompott in Schälchen oder Flaschen serviert.

Honig und Bier von der Osterinsel: zurück

Neuzeitlich aber tatsächlich inseltypisch ist auch Honig und Bier.

Honig:

Auf der Osterinsel gibt es mehrere Imker, die einen besonderen Honig produzieren. Die Imker bewerben ihren Honig vor allem mit der Tatsache, dass die Bienen aufgrund der isolierten Lage der Insel, nicht mit schädlichen Insekten und daraus resultierenden Insektiziden in Verbindung kommen und der Honig dadurch besonders rein und gesund sein soll.

Bier:

Mahina Bier von der OsterinselEine im Jahr 2008 gegründete, dann geschlossene und seit 2012 wieder eröffnete Brauerei produziert auf der Osterinsel das so genannte "Mahina" Bier in den Sorten "Pale Ale" (4,8 %) und "Porter" (6,8 %). Das Bier wird mit lokalem Wasser gebraut, das aus Brunnen und der Regenwasser-nutzung gewonnen wird. Alle anderen Zutaten wie Hopfen, Hefe oder auch die Glas-flaschen müssen von Chile importiert werden. Die Produktionsmenge beträgt etwa 2000 bis 3000 Liter im Monat. Rund 80 % davon wird von Touristen konsumiert.

Das Bier wird nicht filtriert und nicht pasteurisiert abgefüllt. Das mit Willamette-Hopfen gebraute Pale Ale Bier schmeckt leicht, dunstig und malzig. Das Porter Bier hat eine Kaffee- oder Schokoladennote, schmeckt aber überraschend leicht. Ein Sechserpack Bier kostet im Markt etwa 4 oder 5 US-Dollar.

siehe auch "Trinkwasser" zurück

Fernsehen / Radio:

Fernsehempfang gibt es seit 1976. Seither geht die staatliche "Television Nacional de la Isla de Pascua" täglich ab 18:00 Uhr "auf Sendung". Pausenbilder und Videobeiträge werden allerdings von der Insel aus ausgestrahlt. Die Programme sind nicht im europäischen PAL, sondern im amerikanischen NTSC-System aufgezeichnet. Radio ist rund um die Uhr zu hören, allerdings hat man nicht viel Auswahl, sämtliche Beiträge sind auf Spanisch. zurück

Flugdauer zur Osterinsel:

Siehe Reiseinformationen hier. zurück

Flughafen Mataveri, Osterinsel:

Siehe Reiseinformationen hier. zurück

Flughafen Santiago de Chile:

Chilenische Briefmarke anlässlich der Verkehrsanbindung zur OsterinselZum Flughafen Santiago de Chile kostet ein Taxi aus der Innenstadt umgerechnet etwa 20 Euro. Die LATAM-Abfertigung für die Flüge zur Osterinsel wird an den internationalen Schaltern durchgeführt, geflogen wird aber vom Inlandsterminal. Die Zeitverschiebung zur Osterinsel beträgt von Santiago minus zwei Stunden.

Flugpreise:

Die Flugpreise für einen Hin- und Rückflug - Frankfurt a.M. - Osterinsel sind abhängig davon, in welchen Monat Sie fliegen möchten. Eine im Juli 2024 gestartete Abfrage bei www.skyscanner.de ergab Preise zwischen 1.257 Euro (März 2025) und 2.693 Euro (Juli 2024). Unsere Empfehlung daher: Sie sollten die Flugpreise bereits während der Planungsphase beobachten und möglicherweise danach entscheiden, in welchem Monat Sie die Osterinsel aufsuchen möchten.

Flugpreise zur Osterinsel - Preisabfrage bei skyscanner.de

Achten Sie bei Ihrer Planung auch die Preise während Ihres Aufenthaltes auf der Osterinsel.

--> Hier: Die beste Reisezeit mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen. zurück

 

Fotografieren auf der Osterinsel:

Das Fotografieren auf der Osterinsel ist überall erlaubt. Für die großen (Ahu) Motive bietet sich ein Weitwinkel-Objektiv an. Drohnen sind im Nationalpark verboten. zurück

Geldautomaten:

Auf der Osterinsel, in Hanga Roa, gibt es zwei Banken die auch Geldautomaten betreiben. Dies sind die private "Santander"-Bank und die staatliche Bank "Banco Estado". Bei der Santander-Bank wird die Visa-Card akzeptiert, bei der Standard-Bank die Master-Card. EC-Karten funktionieren auf der Osterinsel nicht. Es empfiehlt sich, die Kreditkarten beider Systeme dabei zu haben, alternativ genug Bargeld mitzunehmen (die Osterinsel ist im Vergleich zum chilenischen Festland teuer). Die meisten Mietwagen-Geschäfte und Hotels auf der Osterinsel akzeptieren Kreditkarten. Anders sieht es bei den Privatunterkünften aus, ebenso im Nationalpark, hier wird Bargeld verlangt. zurück

Geldwechselstuben:

Geldwechselstuben bieten die Staatsbank "Banco Estado" sowie die Tankstelle "Puna Vai". Zahlungsmittel auf der Osterinsel ist der chilenische Peso. Gerne genommen wird allerdings auch der US-Dollar. In den Wechselstuben nicht gewechselt werden: Pazifische Francs aus Tahiti. zurück

Guide-Pflicht:

Seit 2023 ist vorgeschrieben, dass jeder Tourist bei der Besichtigung der archäologischen Stätten einen einheimischen Fremdenführer (Guide) dabei hat. Der Tourist hat diesen Guide selbständig zu kontaktieren und zu beauftragen. Auf der Website der Nationalparkverwaltung sind eine Vielzahl von Guides aufgeführt. Von diesen, auf der Website vorgestellten, Guides können sich neun auf Deutsch verständigen. Verlassen Sie sich nicht auf die Fachkompetenz aller Guides. Viele Guides sind geschichtliche Laien und können Ihnen wenig über die Insel und noch weniger über die archäologischen Stätten sagen.

Wir empfehlen Ihnen, kontaktieren Sie Cornelia Martin. Sie ist eine Deutsche die seit rd. 30 Jahren auf der Osterinsel lebt und auch eine Reiseagentur betreibt. Sofern Frau Martin keine Zeit hat, wird sie Ihnen sicherlich gerne einen Führer mit Fachkompetenz nennen.

Ticket für den Nationalpark siehe --> hier.zurück

Hanga Roa – Sehenswürdigkeiten:

Hanga Roa ist flächenmäßig relativ klein. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hier sind

 

Herumkommen zu den Sehenswürdigkeiten:

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich außerhalb Hanga Roas im Gebiet des Nationalparks. Zum Besuch der Sehenswürdigkeiten gibt es zwei Möglichkeiten: Organisierte Touren oder individuelle Ausflüge auf eigener Faust. Die organisierten Touren kann man bereits übers Internet buchen, oder auch vor Ort in den Reiseagenturen, Hotels, Privatunterkünften. Je nach Entfernung gibt es Halbtagestouren oder Ganztagstouren. Die Standard-Angebote sind

Wenn man sich die Inselkarte ansieht wird man feststellen, dass die Wege zu den Sehenswürdigkeiten leicht zu finden sind und man ohne Scheu auch die Ausflüge auf eigener Faust unternehmen kann. Hierbei sollte man sich über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten vorher belesen haben, da man zumeist nur auf Steinhaufen trifft, deren Besichtigung nur durch die geschichtlichen Hintergründe interessant werden.zurück

Höhlen:

Auf der Osterinsel gibt es eine Vielzahl von Höhlen. Man spricht von zwischen 600 und 2000. Die meisten hiervon sind ehemalige Gasblasen im erstarrten Vulkangestein oder auch Lavaröhren, durch die einst heißes Magma geflossen ist. Einige Höhlen sind auch nur von Meerwasser ausgewaschene Aushöhlungen, so genannte Grotten. Unzählige Höhlen sind bekannt, einige sind Wohnhöhlen, einige Kulthöhlen, einige geheime Familien-Höhlen, andere sind unzugänglich oder bis heute noch nicht entdeckt.

Eine kleine Auswahl von den Höhlen sind für Touristen erschlossen. In Hanga Roa beispielsweise befindet sich die "Ana Kai Tangata" oder auch "Menschenfresser" Höhle. Es handelt sich um eine von Meerwasser ausgewaschene Grotte auf Wasserhöhe und ist durch eine Treppe leicht erreichbar.

die Ana Kai Tangata Höhle auf der Osterinsel

Sie finden diese Grotte, wenn Sie an der Stirn des Flughafens (auf der Policapro Toro Straße) vorbeifahren bis Sie das 3-Sterne Hotel "Iorana" passiert haben. Dort an der Straße steht ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Ana Kai Tangata". Hier befindet sich auch ein kleiner Stellplatz für PKW und von hier führt ein kleiner unscheinbarer Weg an die Küste zur Grotte. zurück

Hunde:

Auf der Osterinsel gibt es unzählige Hunde, die frei umherlaufen und sich auf Touristen spezialisiert haben. Die Hunde laufen ohne Scheu auf Touristen zu und adoptieren jeden, der ihnen etwas Aufmerksamkeit schenkt.

Hunde auf der Osterinsel

Wenn der Gast nicht aufpasst, hat er für die Dauer seines Aufenthaltes einen treuen Begleiter. Für Hundefreunde mag dies eine wunderschöne Urlaubsbekanntschaft sein, für alle anderen Gäste sind die anhänglichen Vierbeiner einfach nur eine Last. Die etwa 50 cm großen Hunde springen den Menschen in ihrer Begrüßungsfreude auch gerne an. Nach und während einer Regenfront werden solche Hundegesten besonders bei heller Bekleidung sichtbar. zurück

Impfungen / Gesundheit:

Gelegentlich gibt es Fälle des "Dengue-Fiebers", einer von der "aedes aegypty"-Mücke übertragene tropische Krankheit, die in der Regel allerdings nicht lebensgefährlich ist. Diese Krankheit ist zumeist aber mit hohem Fieber verbunden, begleitet von Husten- und Brechreiz sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Verspüren Sie derartige Symptome, sollten Sie auf jeden Fall das örtliche Krankenhaus aufsuchen und sich behandeln lassen.

Das chilenische Gesundheitsministerium hat 2023 beschlossen, jegliche Beschränkungen hinsichtlich Covid-19 aufzuheben. Es gelten die allgemeinen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die empfohlenen allgemeinen Impfstoffe sind: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis und Triple Vrica. Für Risikogruppen: Hepatitis A, Typhus, Gelbfiber, Rabia, Flu und Neumococcus.

--> siehe auch "Bekleidung"

--> siehe auch "Insektenschutz" zurück

Individual- oder Pauschal-Reisen:

Wer sich die Karte der Osterinsel anschaut wird feststellen, dass es nicht unbedingt notwendig ist, die Insel im Rahmen einer Pauschalreise aufzusuchen. Obwohl die Osterinsel eines der längsten Start- und Landebahnen Südamerikas besitzt, ist das Flughafengebäude nicht größer als das in einer Kleinstadt. Die ankommenden und abfliegenden Passagiere werden in einer Halle abgefertigt.

Die ankommenden Passagiere werden in der Regel von Mitarbeitern der gebuchten Unterkunft abgeholt. Ansonsten stehen auch Taxen bereit, die den Gast für maximal 20 Euro zur gewünschten Unterkunft bringen. Hanga Roa ist überschaubar. Mit einem Fußweg von 15 – 20 Minuten kann man so gut wie jeden Winkel der Stadt erreichen. Der Flughafen Mataveri ist dabei unübersehbar, weil die Start- und Landebahn den Übergang zum südwestlichen Zipfel der Insel fast komplett abschneidet.

Die notwendige Unterkunft (als Nachweis für die Einreise) kann man übers Internet gebucht haben. Leicht zu findende Supermärkte in Hanga Roa bieten dem Individualreisenden kostengünstige Verpflegungsalternativen. Autos, Quads, Roller, Fahrräder oder gar Pferde sind zum Tagespreis von etwa 50 Euro unbürokratisch zu mieten.

Als Individualreisender sollte man sich schon vorher über die Sehenswürdigkeiten informiert haben, denn nur durch die Geschichte werden die profanen Steinhaufen und verwitterten Moai-Statuen erst interessant.

Die meisten Sehenswürdigkeiten (Ahu-Anlagen, Ahu-Ruinen, Badebucht Anakena) befinden sich direkt an der Süd- und Nordostküste und sind über die Küstenstraße gar nicht zu verfehlen.

Eine zweite Straße führt von Hanga Roa durch die Inselmitte zur Badebucht Anakena. Auf halber Strecke kommen Sie an großflächigen Baumanpflanzungen sowie an die ehemalige Schafscherstation "Vaitea" vorbei.

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Insektenschutz:

Körperteile, die nicht von Kleidung bedeckt sind, sollten Insektenschutzmittel mit einer Dietiotoluamid (DEET) Konzentration von mehr als 40% aufgetragen werden. Die gängigsten Mittel sind: Icaridine, Picaridine, IR3535 oder Citriodiol. Befolgen Sie beim Auftragen den Anweisungen des Herstellers. Das Auftragen auf Schleimhäuten, Augenlidern, Lippen, Wunden oder Sonnenbränden sollte dabei vermieden werden. Vermeiden Sie das Auftragen auch im Bereich der Leisten oder Achselhöhlen.

Nach dem Auftragen einer Sonnencreme sollten Sie mit dem Auftragen eines Insektenschutzmittels eine halbe Stunde warten. Es ist ratsam, die Schutzmaßnahmen nach jedem Bad zu wiederholen.

Hinsichtlich Insektenschutz ist es ratsam, die Fenster in den Schlafräumen während der Nacht nur dann zu öffnen, wenn diese mit Moskitonetzen bespannt sind. Derartige Schutzvorkehrungen fehlen aber meistens in den Hotels, Pensionen oder Privatunterkünften. In diesen Fällen sollten Sie die Fenster während der Nacht geschlossen halten. Wenn Sie im Zelt übernachten möchten, nutzen Sie ein Moskitonetz für das Zelt. Fragen Sie unter Umständen auf dem Campingplatz, ob Sie sich ein derartiges Netz ausleihen können.

--> siehe auch "Impfungen / Gesundheit" zurück

Insel-Mitte Vaitea:

"Vaitea" ist auf der Osterinsel die Ortsbezeichnung für die Inselmitte. "Vai" heißt so viel wie "Wasser" oder "Flüssigkeit". Entsprechend dieser Bezeichnung gibt es in dieser Region relativ viel Wasser, denn nach Vaitea fließt das überschüssige Regenwasser des Kratersees "Rano Aroi" vom Mt. Terevaka. Vaitea liegt an der Durchgangsstraße "Camino Vaitea Anakena" zwischen Hanga Roa und Anakena. Jeder der von der Westküste quer über die Insel zur Nordostküste möchte, durchquert zwangsläufig auch die heutige Waldregion von Vaitea.

Vaitea - Die Inselmitte der Osterinsel und die Stallungen der ehemaligen Schafranch der CEDIP

Dieser Ort war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein wichtiges Zentrum für die damals auf der Insel betriebene Schafranch "CEDIP". Hier wurden die Schafe geschoren und hier wurde die Schafwolle verarbeitet. Die Produktionsgebäude der ehemaligen CEDIP liegen seit den 1960er Jahren in einen Dornröschenschlaf. Sie zerfallen und werden von Büschen und Bäumen überwuchert. Eine mit rostigem Wellblech verkleidete Scheune an der Straße erinnert jeden vorbeifahrenden Autofahrer an die ehemalige Produktionsstätte. Vor dem großen Stallgebäude an der Straße befindet sich eine Schautafel, auf der die einzelnen Gebäudeteile erklärt werden.

Vaitea wird in den Reiseführern eigentlich nur dann genannt, wenn es um den Aufstieg zum Mt. Terevaka geht. Von hier aus führt nämlich die einzige befahrbare Verbindungsstrecke (Wirtschaftsweg) hoch zum Berg und zwar durch und entlang der Eukalyptusanpflanzung. Der Weg ist heute nur noch eine Wanderstrecke mit Schlaglöchern und quer über den Weg liegenden Baumstämmen. Das Befahren der Berghänge mit einem motorisierten Fahrzeug ist heute nicht mehr erlaubt. zurück

Insidertipp:

Touristen sollten sich gut überlegen, zu welchem Anlass sie auf die Osterinsel reisen und wie viel Zeit sie dort verbringen möchten. Vom Grundsatz gibt es auf der 162 Quadratkilometer kleinen Vulkaninsel eigentlich nur alte verwitterte Steinfiguren und jede Menge überwucherte Steinruinen. Das Wetter ist launisch und wechselt schnell mal von starker Sonneneinstrahlung hin zu Sturmböen mit Dauer- oder Kurzregenphasen.

Hanga Roa hat den Charme einer weniger gut gepflegten Touristenstätte. Über die Insel führen lediglich zwei Straßen. Toiletten und Einkaufsmöglichkeiten für Getränke bzw. Snacks gibt es (außerhalb von Hanga Roa) nur an den wenigen Einlassstellen zu den Sehenswürdigkeiten*. Unter dieser Prämisse wäre eine dreiwöchige Hochzeitsreise zur Osterinsel keine gute Idee. * wie Ahu Akivi, Rano Raraku, Anakena oder Orongo.

Und doch ist die Osterinsel wegen ihrer Geschichte und den örtlichen Sehenswürdigkeiten eine Reise wert. Wer mit dem Gefühl "so gut wie alles gesehen zu haben" wieder abreisen möchte, sollte eine Aufenthaltsdauer von mindestens sieben Tagen eingeplant haben. Wer sich für die Geschichte der Osterinsel interessiert und neben den Besichtigungstouren die Annehmlichkeiten von Touristenabenden, Wanderungen, Spaziergängen oder Bade-, Tauch- bzw. Surf-Einheiten genießen möchte, sollte mindestens zwei Wochen eingeplant haben. Touristen die im Rahmen einer Kreuzfahrt eine Stippvisite auf der Osterinsel machen, haben für die Aufenthaltsdauer von zwischen einem und drei Tagen wenig Gelegenheit, die Osterinsel tatsächlich kennenzulernen. Je nach Aufenthaltsdauer kommen diese Touristen nicht aus Hanga Roa hinaus, bzw. besuchen einige ausgewählte Stätten unter Zeitdruck. Diese Touristen verlassen die Insel dann häufig mit dem Gefühl: Für viel Geld wenig gesehen zu haben. zurück

Die Insel ist sehr teuer:

So gut wie alles auf der Osterinsel ist teuer, sehr teuer. Um die Osterinsel mit all ihren Sehenswürdigkeiten und kulturellen Angeboten positiv genießen zu können, sollten die richtige Einstellung mit auf die Insel nehmen. Sie haben einen sehr langen und kostspieligen Weg auf sich genommen, um endlich einmal die mystischen Moai und Ahu-Anlagen selbst zu sehen. Nehmen Sie 500 bis 700 Euro mehr in die Hand, um die Kosten für zusätzliche Dienstleistungen* ohne ein Gefühl von überteuert in Anspruch zu nehmen. Dann wird die Osterinsel für immer ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

*
- Eintrittsgeld für den Zugang zum Nationalpark,
- Speisen und Getränke in Restaurants,
- spezielle Kulturveranstaltungen
- Mietfahrzeuge
- einen Pflicht-Guide
- angebotene Inselführungen
- hochwertige Souvenirs

Geld sparen: zurück

--> Sparen beim Flug zur Osterinsel

--> Sparen bei der Verpflegung:

Wer einen schmalen Geldbeutel hat, sollte sich bereits in Chile mit Lebensmittel eindecken und sich auf der Osterinsel eine Unterkunft mit Küche oder Küchenbenutzung buchen. Achten Sie auf die chilenischen Einfuhrbedingungen für Lebensmittel und machen Sie sich zuvor einen Essensplan.

--> Sparen bei einer Unterkunft

--> Sparen beim Einkauf

--> Sparen bei Souvenirs

Luftbilder beim Anflug:

Wählen Sie nach Möglichkeit im Flugzeug zur Osterinsel einen Fensterplatz auf der linken Seite. Das Flugzeug fliegt bei der Landung eine Schleife. Dabei bietet sich die Möglichkeit, einige schöne Luftbilder von der Insel zu machen. zurück

 

Internet auf der Osterinsel:

In Hanga Roa gibt es zwei Internet-Cafés. Eines der Cafés befindet sich etwa in der Mitte der (unübersehbaren) Hauptstraße in einem zweistöckigen Gebäude. Das zweite Internet-Café befindet sich in der Straße zum Hafen. Die Kosten sind mit 1.000 Pesos / Stunde recht preiswert, die Internet-Verbindungen sind allerdings eher langsam. Im Flughafen-Gebäude bietet Entel freie WiFi-Verbindungen an. Am Plaza Hotu-Matu’a (mit dem aufs Meer blickenden Moai) gibt es ein freies öffentliches WLAN für zwei Stunden. Ansonsten bieten die meisten Unterkünfte ihr eigenes WLAN, sogar der Campingplatz am Hafen. zurück

Kakerlaken:

Die Osterinsel hat ein massives Problem mit Ungeziefer, speziell Kakerlaken. In den unter- und mittelpreisigen Unterkünften müssen Sie immer damit rechnen, dass Ihnen die Krabbeltiere über den Weg laufen. Die hochpreisigen Unterkünfte tun alles, um die Kakerlaken von den Gästen fernzuhalten. Selbst der Rucksacktourist in seinem Iglo-Zelt auf dem Campingplatz kann nicht sicher sein, dass er die unliebsamen Gäste mit nach Hause nimmt. zurück

Kirche:

In Hanga Roa gibt es eine Kirche. Sie nennt sich "Iglesia de la Santa Cruz" (Kirche des Heiligen Kreuzes). Die dazugehörige Inselgemeinschaft ist katholisch. Der praktizierte Glaube vermischt die christliche Lehre mit Elementen aus der alten Rapa Nui Mythologie. Dies ist auch deutlich an der Ausschmückung der Kirche zu sehen.

die christliche Kirche auf der Osterinsel

Das Kirchengebäude befindet sich am Ende der Hauptstraße "Te Pito o Te Henua", das ist die Straße, die vom Sportplatz hoch in die Innenstadt führt. Vom Sportplatz bis zur Kirche sind es etwa 550 Meter. Siehe Infoseite hier. zurück

Krankenhaus:

In Hanga Roa gibt es ein relativ modernes Krankenhaus mit sieben praktischen Ärzten, drei Zahnärzten, eine Hebamme und einem Pflegedienst. Regelmäßig kommt auch ein Augenarzt vom Festland.

das Krankenhaus auf der Osterinsel

Das Krankenhaus ist allerdings nur für eine allgemeine Grundversorgung ausgelegt. Patienten mit schweren Verletzungen oder Patienten die mit speziellen Geräten untersucht werden müssen, werden nach Santiago de Chile geflogen. Um unvorhersehbare Kosten zu vermeiden empfiehlt es sich immer, eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen zu haben. zurück

Kulturelle Veranstaltungen:

Das wichtigste Kulturereignis im Jahr ist das zweiwöchige Tapati-Festival Anfang Februar. Familienclans und Folkloregruppen üben das ganze Jahr vielfältige Darbietungen und Wettkämpfe ein. Es werden Kostüme gebastelt und Tänze und Gesänge eingeübt, die während des Festes in voller Körperbemalung ausgetragen werden. Außerdem werden bei einem Triathlon-Wettbewerb am Rano-Raraku-Krater die besten Athleten ermittelt. Hier geht es um Bananenboot-Paddeln, Schilfmatten-Schwimmen oder das Laufen mit Bananenstauden. Es wird gekocht, Erzähl-Rituale mit Knotenschnüren gezeigt und am Ende wird die Tapati-Königin ermittelt und gekürt.

Wer das Tapati-Fest versäumt hat, kann übers Jahr auch Folkloregruppen in den Restaurants bewundern.

Jeden Sonntag gibt es in der örtlichen Kirche ein Frühgottesdienst, in dem katholische Elemente mit traditionellen Gesängen vermischt werden. zurück

Moai:

Moai Ko Te Riku am Tahai Komplex auf der OsterinselUm sich einen Überblick über die Mächtigkeit der Moai auf der Osterinsel zu machen, sollten Sie folgende archäologische Stätten besucht haben:

Auf der Ahu-Anlage Ko Te Riku befindet sich der einzige aufgestellte Moai, dem wieder Augen eingesetzt wurden. Am Rano Raraku befinden sich 397 Moai in allen Bearbeitungsstadien. Die Ahu-Anlage Tongariki vermittelt mit ihren 15 Moai die Mächtigkeit frühzeitlicher Anlagen. Die Ahu-Anlage Nau Nau in Anakena zeigt vier der sieben dort aufgestellten Moai mit Kopfbedeckungen, wie sie früher von rd. 70 Moai auf der Insel getragen wurden.

Unser Tipp:

Scheuen Sie nicht die 80 Dollar für den Eintritt zum Rano Raraku und die rd. 50 Dollar/Tag für einen persönlichen Pflicht-Guide. Sie haben viel Geld und Zeit investiert um überhaupt zur Osterinsel zu kommen. Es wäre schade, wenn Sie nun an dieser Stelle sparen.

Es gibt auf der Osterinsel nur einige wenige echte aufgestellte Moai mit einem Pukao (Hut). Das sind der Moai Ko Te Ruku an der Westküste, ein Moai auf der Ahu-Anlage Tongariki (Südküste) und vier Moai auf der Ahu-Anlage Nau-Nau (Nordostküste). Bei allen anderen Moai mit Kopfbedeckungen handelt es ich um Nachbildungen aus der Neuzeit. Diese haben nichts mit der alten Rapanui Kultur zu tun. zurück

-> siehe Infoseite

  • Moai (allgemein) hier,
  • Moai (Fertigung) hier,

Moai Steinbruch Rano Raraku:

Eigentlich ein MUSS für jeden Touristen ist der Besuch der historischen Moai-Werkstatt "Rano Raraku". Hier befinden sich exakt 397 Moai-Statuen in allen Bearbeitungsphasen. 97 Moai davon sind als fertige Statuen in den Hängen der Vulkanerhebung eingegraben und wirken, als warten sie seit ihrer Fertigstellung auf ihren Abtransport. An der äußeren Südwestspitze befindet sich der einzige knieende Moai mit der Namensbezeichnung "Tukuturi". Von hier aus blicken Sie auf die Südküste mit der mächtigen Ahu-Anlage Tongariki. Diese Anlage wurde in den 1990er Jahren vollständig restauriert und trägt 15 Moai.

Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen nicht nur die Moai am Westhang (Wegführung nach dem Einlass nach rechts), sondern auch den leicht zugänglichen Krater (Wegführung nach dem Einlass nach links). Im Krater haben Sie einen beeindruckenden Panoramablick über einen dort befindlichen Kratersee, eingegrabene fertige Moai und auch die Werkstätten mit unfertigen Moai.

Achtung! Sie benötigen für den Einlass ein kostenpflichtiges Ticket. zurück

Museum:

Im nördlichen Bereich von Hanga Roa befindet sich das so genannte "Sebastian-Englert-Museum". Es ist das einzige Museum auf der Insel und zeigt eine bescheidene Auswahl von historischen Artfakten, da die interessantesten Artefakte vor Ankunft des Museumsgründers* Pater Sebastian Englert bereits von der Insel entfernt wurden. *Genau genommen ist das Museum erst nach Englerts Ableben entstanden.

Dennoch hat das Museum einige einmalige Ausstellungsstücke zu bieten. So beispielsweise das einzige Origianl-Auge eines Moai aus Korallenkalk, das erst 1978 gefunden und als solches erkannt wurde. Oder auch eine kleine, 1,70 m hohe weibliche Moai-Statue. Sie ist sehr selten, da der Moai-Ahnenkult ausnahmslos männlich geprägt war. Vor dem Museum ist ein Moai aufgestellt, der einst von Thor Heyerdahl in einem Feldversuch (Transport der Moai) genutzt wurde. Das Archiv des Museums enthält weltweit zudem die größte Sammlung an Zeitdokumenten und historischen Fotografien über die Osterinsel überhaupt.

Zugang zum Sebastian-Englert-Museum auf der Osterinsel

Man erreicht das Museum am einfachsten, wenn man von dem Areal "Tahai" (und hier die Ahu-Anlage "Ko Te Riku" den Küstenweg in nördlicher Richtung nimmt. Von hier ist es ein Fußweg von rund 350 Meter.

Ein Ticket für den Besuch benötigen Sie nicht.

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Nationalpark:

Chile hat die Osterinsel bereits im Jahre 1935 pauschal als Nationalpark eingestuft. Tatsächlich aber umfasst der Park etwa 42 Prozent der Inselfläche, in der sich die wichtigsten archäologischen Stätten befinden. Im Prinzip besteht der Nationalpark aus einem, weniger Kilometer breiten Streifen entlang der Inselküsten. Den exakten Verlauf der geschützten Flächen erkennt man anhand der leicht eingefärbten Flächen auf der Inselkarte. Der Zugang zu den wichtigsten Stätten im Nationalpark wird seit etwa 2010 mehr und mehr mit Auflagen und Einschränkungen belegt. So versucht die Nationalparkverwaltung die am meisten frequentierten Sehenswürdigkeiten mit Abzäunungen und Verbotsschilder zu kennzeichnen. Die Eintrittspreise haben sich drastisch erhöht (2023 = 80 US-Dollar für Erwachsene, 40 US-Dollar für Kinder), die Pauschaltickets sind zeitlich begrenzt und nur für den einmaligen Besuch der jeweiligen Stätte bestimmt. Dies gilt allerdings nur für die Sehenswürdigkeiten mit einer Zugangssperre wie beispielsweise den Moai-Steinbruch Rano Raraku oder auch den Vogelmann-Kultplatz Orongo.

Ticket Nationalparkverwaltung OsterinselDer Nationalpark wird seit 2017 nicht mehr von der "CONAF" sondern von der "Ma’u Henua Indigenous Community" verwaltet.

Tickets für den Zugang zu den archäologischen Stätten im Nationalpark können an der Kasse im Flughafengebäude bzw. im Büro der Nationalparkverwaltung gelöst werden. Das Lösen eines Tickets im Flughafengebäude bietet sich an, denn damit kann man prima die Wartezeit für die Koffer am Laufband überbrücken.

Wer kein Ticket am Flughafen gelöst hat, besorgt sich diesen im Büro der Nationalparkverwaltung. Dieses Büro befindet sich in der "Atamu Tekena" Straße, das ist die Hauptstraße von Hanga Roa, etwa auf der Mitte, neben der großen Apotheke. Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Tel.: (0056-32) 100255, E-Mail-Adresse: ipascua@sernatur.cl . zurück

Das Lösen des Tickets ist nur mit Bargeld möglich.

Das Ticket ist auf fünf bzw. zehn Tage zeitlich begrenzt.

An den Einlassstellen zu den archäologischen Stätten ist das Ticket nur für jeweils einen Besuch gültig. Um dies sicherzustellen, bekommt man auf die Karte einen Einlassstempel der jeweiligen Besichtigungsstätte. Es empfiehlt sich, das Ticket als Foto auf dem Smartphone zu speichern. So haben Sie einen Nachweis für den Fall, dass Sie das Ticket verlegt oder verloren haben.

An den archäologischen Stätten im Nationalpark ist das Fliegen bzw. Fotografieren mit Drohnen strikt verboten.

Das Aufsuchen der archäologischen Stätten im Nationalpark ist seit 2023 nur noch in Begleitung eines einheimischen Führers (Guide) gestattet. Laut Website der Nationalparkverwaltung muss jeder Besucher eigenständig einen von den auf der Webseite aufgeführten Guide (auf Spanisch "Guia obligatorio") kontaktieren und anheuern. Von diesen, auf der Website vorgestellten, Guides können sich neun auf Deutsch verständigen. zurück

Neuzeitliche Kunst:

Eigentlich über die gesamte Osterinsel verteilt, finden Sie neuzeitliche Kunstgegenstände. Dies ist einerseits schön und interessant, andererseits aber auch schade, weil die historischen Monumentalbauten mit den Moai und Ahu-Anlagen dadurch etwas in den Hintergrund treten.

neuzeitliche Kunst auf der Osterinsel

Orongo:

Eigentlich ein MUSS für jeden Touristen ist der Besuch der historischen Vogelmann Kultstätte "Orongo", oben auf der Vulkanerhebung "Rano Kau". Hier oben befindet sich ein mächtiger Krater mit einem Aussendurchmesser von 1,5 km und ein fast verlandeter Kratersee mit einem Durchmesser von immerhin rd. 900 Meter. Nach dem Einlass durch die Schleuse gelangen Sie zur eigentlichen Vogelmann Kultstätte Orongo. Hier befinden sich neben 49 restaurierte Steinhäuser (die einzigen in dieser Bauart auf der gesamten Insel), eine Vielzahl von so genannten "Tangata Manu" (Vogelmann) Petroglyphen (in ihrer Machart und Anzahl ebenso einmalig). Außerdem haben Sie von hier einen beeindruckenden Blick über den südwestlichen Pazifik und sehen von hier auch die rd. 300 Meter tiefer liegende und rd. 1,5 km entfernte Vogelinsel "Motu Nui". Motu Nui spielte einst eine wichtige Rolle im jährlichen Vogelmann Kult, denn von dort musste das erste Ei der Brutsaison unbeschadet zur Kultstätte gebracht werden.

Nehmen Sie auf jeden Fall eine leichte Windjacke mit, denn hier oben kann es kühl und windig werden.

Achtung! Sie benötigen für den Einlass ein kostenpflichtiges Ticket. zurück

Petroglyphenfeld Papa Vaka:

Wer sich etwas länger auf der Osterinsel aufhält und sich näher mit der frühen Geschichte der Insel beschäftigen möchte, sollte sich auch die Petroglyphen am "Papa Vaka" ansehen. Dieses etwa ein Hektar großes Areal liegt an der nordöstlichen Küstenstraße und beinhaltet flache Lavaplatten auf denen etwa 500 Petroglyphen aus dem maritimen Bereich eingeschlagen sind. Man erkennt hier viele Kanu-Darstellungen, Angel- oder Fischhaken, unterschiedliche Fischdarstellungen und auch einen großen Octopus. Hier befindet sich auch die größte Petroglyphe der Insel in Form eines Doppelkanus. Sie ist mehr als 11 Meter lang. Papa Vaka ist von der Straße aus leicht zu erkennen, denn das Areal ist mit einer Steinmauer umzäunt, liegt direkt an der Straße und hat einen Einlass in Form eines Drehkreuzes. Diese Region war einst das Zentrum für den Fischfang.

Ein Ticket für den Besuch der Papa Vaka Felder benötigen Sie nicht unbedingt.
Sie müssen aber immer damit rechnen, dass Sie beim Aufenthalt im Nationalpark von einem Ranger kontrolliert werden.zurück

Pferde / Rinder:

Die überall frei umherlaufenden Pferde, aber teilweise auch Rinder (Herden), sind ein besonderes Merkmal der Insel. Die Pferde sind in Besitz von Privatpersonen, die meisten Rinder gehören zur Farm der SASIPA. Die Tiere gehen den Touristen zumeist aus dem Weg können aber dann zur Gefahr werden, wenn man sich mit dem PKW, Quad oder Motorrad auf einer der Verbindungsstraßen an der Südküste bzw. Inselmitte bewegt.

Pferde auf der Osterinsel

Gerne halten sich die Tiere an oder auf den Straßen auf und gehen Fahrzeuge auch nicht aus dem Weg. Um Unfälle zu vermeiden, sollte man die Fahrgeschwindigkeit vor unübersichtlichen Kurven reduzieren.

--> siehe Reiten zurück

Politisch:

Die Osterinsel wurde erst ab den 1970er Jahren stufenweise in die Eigenständigkeit geführt und zwar unter dem chilenischen Diktator Pinochet. Ab 1984 hat die Osterinsel einen Gouverneur, dessen Wurzeln in Rapa Nui liegen. Seit dieser Zeit wird die Insel immer von einem Einheimischen verwaltet. Alle sechs Jahre wird ein neuer Gemeinderat aus 6 Personen gewählt. Einer davon ist dann der Gouverneur oder auch Bürgermeister. zurück

Post:

Stempel von der Osterinsel für den ReisepassWenn man einen Brief oder eine Grußkarte von der Insel aus absenden möchte, so ist der Weg zum Postamt unvermeidlich, denn Briefkästen gibt es nicht auf der Insel. Das Postamt befindet sich ganz in der Nähe vom Fußballplatz, beim alten Friedhof, in einem kleinen Haus an der Te-Pito-O-Te-Henua-Straße.

Wer Post erwartet geht Montags zum Postamt und fragt nach, ob Post angekommen ist oder schaut auf die Postliste, die von Montag bis Freitag angeschlagen ist.

Der Weg zum Postamt lohnt sich, denn zum Aufpreis von einem US-Dollar kann man sich sehr schöne Stempel in den Pass setzen lassen.

Die Post ist in etwa zwischen 10 und 14 Tagen unterwegs. Geöffnet Mo-Fr 9:00 bis 13:00 und 14:30 bis 18:00 Uhr, Sa 9:00 bis 12:30 Uhr. zurück

Puna Pau:

Am östlichen Stadtrand von Hanga Roa befindet sich der Pukao-Steinbruch Puna Pau. "Pukao" wird übersetzt mit "Haarknoten" und meint die rötlichen Kopfbedeckungen der Moai. Bei dem "Puna Pau" Steinbruch handelt es sich um einen kleinen Nebenkrater des Rano Kau. Er zeigt sich heute als ein sehr flacher, mit Gras bewachsener Schlacke Kegel, aus dem einst das rötlich Scoria Gestein für die Pukao abgebaut wurde. Entlang der alten Transportstraße (in unmittelbarer Nähe des alten Kraters) liegen heute noch 23 Pukao-Rohlinge.

Puna Pau - Steinbruch der Pukao Hüte für die Moai

Sofern Sie den Steinbruch besuchen möchten, fahren Sie die Hotu Matu’a Straße (Parallelstraße zur Landebahn des Flughafens Richtung Südküste und dann in Richtung Inselmitte auf die Cam. Vaitea Anakena Straße. Das ist die Straße, die quer über die Insel Richtung Anakena führt. Von der Abbiegung auf die Cam. Vaitea Anakena Straße bis zur Abbiegung zum Puna Pau Steinbruch sind es exakt drei Kilometer. Von hier geht es augenscheinlich in die abgeschiedene Natur, aber nach rd. zwei Kilometern erreichen Sie tatsächlich den Steinbruch. Folgen Sie nun einfach den Hinweisschildern.

Ein Ticket für den Besuch des Puna Pau benötigen Sie nicht unbedingt.
Sie müssen aber immer damit rechnen, dass Sie beim Aufenthalt im Nationalpark von einem Ranger kontrolliert werden.zurück

Punta Magnetico:

Auf der Verbindungsstraße "Camino Vaitea Anakena", von Hanga Roa nach Anakena gibt es bei Kilometerstein 15 den so genannten "Punta Magnetico", also den "Magnetischen Punkt". Gemeint ist eine ansteigende Straßenstrecke, auf der die PKWs ohne Antrieb bergauf fahren. Probieren Sie es selber aus. Stellen Sie das Auto auf "Leerlauf" und beobachten wie das Auto wie von magischer Hand die Anhöhe hinauf rollt.

Punta Magnetico - die magische Straße, auf der die PKWs ohne Antrieb bergauf fahren

Der magische Punkt "Punta Magnetico" befindet sich wie gesagt auf der Verbindungsstraße "Camino Vaitea Anakena", 590 Meter vor der Kreuzung zur Küstenstraße Anakena – Poike bzw. die Abzweigung zur Anakena-Bucht. Zu erkennen ist dieser Punkt auch durch ein grünes Straßenschild mit der Aufschrift "km 15" (kurz nach der Kurve). zurück

Pu O Hiro (Trompete des Hiro):

Wenn Sie von der Ahu-Anlage Tongariki auf die nordöstliche Küstenstraße zur Badebucht Anakena fahren, kommen Sie an eine unscheinbar wirkende Stelle mit einem länglich aufgestellten Stein vorbei, der sich "Pu O Hiro" (Die Trompete des Hiro) nennt. Dieser Stein besitzt natürliche Locheinschlüsse, die bei Nordwind einen dumpfen, melancholischen Ton erzeugen. Die Legende besagt, wenn jemand in das obere Loch bläst und dem Stein einen Ton entlockt, schwimmen die Fische zur Küste und lassen sich leicht fangen.

Die glatte, etwas ölig wirkende Öffnung zeigt, dass bereits viele Besucher versucht haben, diesem Stein einen Ton zu entlocken.

"Pu O Hiro" liegt direkt an der Straße und ist (heute) von einem hölzernen Sperrzaun eingezäunt. Der Stein liegt aber so abseits der Touristenzentren, dass wohl kaum ein Ranger bemängelt, wenn Sie über die Absperrung treten und ihr Glück einmal versuchen.

Ein Ticket zum Besuch des Pu O Hiro benötigen Sie nicht unbedingt.
Sie müssen aber immer damit rechnen, dass Sie beim Aufenthalt im Nationalpark von einem Ranger kontrolliert werden. zurück

Reiten:

Ein Erlebnis der besonderen Art erhalten Sie, wenn Sie sich ein Pferd mieten und über die Insel reiten. Sie sollten dabei allerdings eine organisierte Tour gebucht haben oder wenigstens einen Guide auswählen, der sich auch an den entlegensten Stellen der Osterinsel auskennt.

Reiten auf der Osterinsel

Zu empfehlen sind:

Ein Ausritt auf den Mt. Terevaka:

Der Mt. Terevaka ist die höchste Erhebung der Osterinsel. Im ersten Moment werden Sie nicht mehr erleben als die abgeschiedene Natur abseits der Touristen. Auf dem zweiten Blick haben Sie oben auf den Mt. Terevaka einen einmaligen Überblick über die gesamte Osterinsel. Dort können Sie auch den Kratersee Rano Aroi besuchen. Auf den Rückweg empfiehlt es sich zur Inselmitte Vaitea zu reiten. Sie sehen unterwegs die tiefen Einschnitte des Überlaufes des Aroi, kommen an der Ahu Anlage Hanua Nua Mea vorbei und landen letztlich über einen Waldweg bei der ehemaligen Schaffarm in Vaitea. Hier in den Stallungen wurden bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts die bis zu 100.000 Schafe der Schafranch "CEDIP" kontrolliert, geschoren oder auch geschlachtet.

Ein Ausritt entlang der nördlichen Westküste: zurück

Die Wege der nördlichen Westküste hoch zur Nordspitze der Insel und weiter entlang an der Nordküste mit Ziel der Anakena Bucht sind für den Massentourismus nicht erschlossen. Ein Ausritt entlang dieser Küstenregionen beschert Ihnen Eindrücke, die nur wenige der heutigen Touristen von der Osterinsel haben werden. Ihr Führer kann Ihnen nicht nur geballt die vielen Wohnhöhlen dieser Region zeigen, Sie kommen auch an den Ahu-Ruinen Tepeu, Vai Mata, Atanga vorbei und können die MakeMake Höhle Ana Nga Heu mit den vielen Petroglyphen besichtigen. Je nach Zeitplan kann man dann entlang der Nordostküste bis zur Anakena Bucht reiten.

Ein Ausritt über die Poike Halbinsel: zurück

Mit einem Ausritt über die Poike-Halbinsel verschaffen Sie sich Eindrücke über die Osterinsel, die den meisten Touristen verborgen bleibt. Auf der rd. 4,5 km langen Halbinsel befinden sich vermeintlich nur die von weitem sichtbaren Eruptionshügel aus vergangenen Zeiten und ansonsten nur Weideland. Tatsächlich aber werden Sie mit der ursprünglichen Geschichte der Rapanui und den Problemen der heutigen Osterinsel konfrontiert.

Zunächst kommen Sie an eine rd. zwei km langen Verwerfung vorbei, an der eine entscheidende Schlacht zwischen den Langohren und Kurzohren stattgefunden haben soll. Sie können am Mt. Vai a Heva eine drei Meter hohe Felsformation betrachten, die wie ein riesiger MakeMake Kopf aussieht und den Namen Vai a Heva (Jungfrauenbrunnen) trägt. Direkt an der Ostküste liegen im Gras weit sichtbare Basaltsteine, die den Aufenthaltsort der früheren Hohepriester markieren. Von hier aus wurden die Sterne beobachtet. Auf einem der Steine kann man heute noch eine alte Sternenkarte der Plejaden erkennen. Unweit dieser Stelle befindet sich in der 200 Meter hohen Steilwand der Küste eine alte Kulthöhle die sich Ana o Keke (Jungfrauen) Höhle nennt. Im südlichen und westlichen Teil der Halbinsel werden Sie mit großflächigen Erosionsflächen konfrontiert. Mit den davor befindlichen Anpflanzungen versucht man seit den 1920 Jahren, die fortschreitende Erosion aufzuhalten.

Der Preis solcher Touren beginnt bei rd. 50 Dollar, erhöht sich aber in Abhängigkeit der Dauer und der Inklusivleistungen wie beispielsweise zusätzliche Verpflegung und örtlichen Führungen. zurück

Restaurants:

Essen: Die Osterinsel hat eine Vielzahl von Restaurants, Cafés und Imbissbuden. Es gibt einfache Läden mit zivilen Preisen, andere sind sehr teuer. So gut wie überall gibt es vegetarische Optionen. Die meisten Restaurants verteilen sich in Hanga Roa entlang der beiden Hauptstraßen "Te Pito o te Henua" und "Atamu Tekena" sowie am Hafen Hanga Piko. Auf der übrigen Insel gibt es lediglich an einigen Einlassstellen zu den Sehenswürdigkeiten Stände für Getränke, Snacks und Souvenirs. zurück

Rucksack-Tourismus auf der Osterinsel:

Camping:

Rucksack-Touristen können auf der Osterinsel auf vier Campingplätzen zelten und zwar an der Westküste (Hanga Roa) auf drei Campingplätze und an der Nordostküste (direkt bei Anakena) auf einen vierten Campingplatz. Für die Übernachtung mit Duschen und WLAN werden etwa 25 Euro verlangt. Das wilde Campen (Zelten) ist auf der Osterinsel verboten.

Campingplatz am Hafen Hanga Piko - Osterinsel

Der Campingplatz Mihinoa befindet sich direkt an der Westküste im Hafengebiet Hanga Piko und ist relativ groß. Hier hat der Camper alles, was er auch sonst auf einem modernen Campingplatz vorfindet. Von hier aus sind es rd. 1000 Meter bis zur Mitte der langen Einkaufsstraße Atamu Tekena. Ein Bonus der besonderen Art ist der abendliche Sonnenuntergang am westlichen Pazifik Horizont.

Der Campingplatz Ana Otai befindet sich ebenfalls direkt an der Westküste und zwar in direkter Nachbarschaft zum restaurierten Ahu-Komplex Tahai. Ana Otai bietet neben einer Grünfläche für Zelte auch Einzelappartements mit Nutzung einer Gemeinschaftsküche und Duschmöglichkeiten für alle Gäste. Das Areal ist für etwa 20 Übernachtungsgäste ausgelegt. Ein Bonus der besonderen Art ist der abendliche Sonnenuntergang am westlichen Pazifik Horizont. Der Campingplatz Ana Otai ist (wie die Ahu-Anlage Tahai) etwa 1,35 km bis zu den Haupteinkaufsstraßen Te Pito o Te henua / Ecke Atamu Tekena entfernt.

Der Campingplatz Tipanie Moana* befindet sich mehr oder weniger geradezu vom Flughafengebäude, etwa 400 Meter weit im hinteren Viertel von Hanga Roa. Es ist ein privat geführtes Areal direkt im Wohngebiet. Die Betreiber sind besonders nett. Tipanie Moana bietet auch Einzelappartements mit Nutzung einer Gemeinschaftsküche. Von hier aus sind es 600 Meter bis zur Mitte der langen Einkaufsstraße Atamu Tekena und 1000 Meter bis zur Küste. * Hähne krähen am frühen Morgen!

Der Campingplatz bei Anakena bietet sich als Übernachtungsstation an, wenn man sich den 15 km langen Rückweg nach Hanga Roa ersparen möchte. Ein besonderer Bonus hier: Von hier aus lässt sich der morgendliche Sonnenaufgang am östlichen Pazifik Horizont beobachten. Hier ist man auch in direkter Nähe zum schönsten Bade- und Sandstrand der Osterinsel.

Die Übernachtungspreise verstehen sich ohne Frühstück. Gegen einen geringen Aufpreis hat man die Möglichkeit Wäsche zu waschen. Denken Sie an eine gute Taschenlampe denn die Zugänge sind nicht durchgehend beleuchtet. Es gibt nur elektrisches Licht in Gemeinschaftsräumen wie Esszimmer, Küche oder Sanitäranlagen. Der Camper sollte seine eigenen Handtücher, Hygienemittel, Waschpulver sowie Streichhölzer oder Feuerzeug für die Küche mitbringen. Die Osterinsel ist vom Grundsatz sehr sicher. Für persönliche Wertgegenstände werden aber Schließfächer in den Gemeinschaftsräumen angeboten.

Hostel mit Schlafplätzen: zurück

Es gibt einige "dorm rooms" (Wohnheimräume).

La Casa del Kori-Hostal
Simon Paoa: Privatzimmer = 45 €, Schlafplatz 30 €. Nach den Internet-Bewertungen ein etwas eigenwilliger Eigentümer, der auf seine Einrichtung achtet. Übernachtungszimmer sind durchweg sauber, ebenso Toilette, Bad. Frühstück ist im Preis enthalten. Übernachtungen für maximal 14 Tage. Der Mietpreis ist im Voraus in bar zu entrichten. Einrichtung rd. 400 Meter hinter der Kirche, 950 Meter von der Küste entfernt.

Kona Tau:
Privatzimmer ab 75 €, Schlafplatz 25 €. Nach den Internet-Bewertungen guter Service. Der Preis ist ohne Frühstück. Wenn Schlafplätze im Zimmer frei bleiben, wird ein Aufpreis verlangt. Einrichtung 400 Meter bis zur Mitte der langen Einkaufsstraße Atamu Tekena.

Hostal Vaianny:
Schlafplatz 25 €. Die Unterkunft ist ohne Frühstück. Zahlung bar, mit Kreditkarte (Zuschlag 5%). Stornierung 3 Tage vor Ankunft möglich. Bei späterer Stornierung oder Nichterscheinen wird die erste Nacht in Rechnung gestellt. Einrichtung 250 Meter bis zur Mitte der langen Einkaufsstraße Atamu Tekena.

Mata Nui Eco Hostel:
Schlafplatz 25 €. Der Preis ist ohne Frühstück. Das Hostel wirbt mit Öko, Naturverbundenheit und positive Schwingungen.

Kostenlose Unterkunft durch "Workaway" (siehe hier)

Allgemein: zurück

Wer sich im Wohngebiet von Hanga Roa eine Privatunterkunft mietet muss damit rechnen, dass die Nacht sehr kurz sein kann. Lautes Hundegebell während der Nacht kommt vor. Das Krähen der Hähne beginnt noch bevor die Sonne aufgegangen ist und kann sich über Stunden hinziehen.

Supermärkte bieten relativ preiswerte Einkaufsmöglichkeiten. Ansonsten ist die Osterinsel für Waren und Dienstleitungen relativ teuer. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine. Hanga Roa ist nicht so groß, als dass man seine Unterkunft (in Hanga Roa) vom Flughafen aus nicht zu Fuß erreichen könnte. Sparen kann man mit der Anmietung eines Fahrrades. Allerdings sind die Wegstrecken zu den Ahu-Anlagen (außerhalb von Hanga Roa) mit sieben, zehn oder gar 15 Kilometer dann doch recht weit. Auch wenn Sie ein geübter Radsportler sind: Denken Sie an ausreichendes Trinkwasser für die Tour. Es gibt nur wenige Verkaufsstellen außerhalb von Hanga Roa. Diese befinden sich auch nur vor einigen archäologischen Stätten. Das Wetter kann sich schnell ändern, von starker Sonneneinstrahlung hin zu Gewitterfronten oder starken Sturmböen.

Im Nationalpark ist seit 2023 überall ein Guide Pflicht, man muss also einen Führer dabei haben. Die Zugänge zu einigen archäologischen Stätten sind Ticket-pflichtig. zurück

Schiff(e):

Die Osterinsel kann (theoretisch) auch mit einem (Versorgungs-) Schiff erreicht werden. Versorgungsschiffe beginnen ihre Reise in der chilenischen Hafenstadt Valparaiso. Die Reisedauer beträgt in der Regel eine Woche. Eine andere Alternative sind natürlich die Kreuzfahrtschiffe, die in ihrer Reiseroute auch die Osterinsel im Programm haben.

ein üblicher Tender von einem der Kreuzfahrtschiffe zum Übersetzen der Pasagiere an Land

Das Übersetzen der Passagiere von Bord an Land und zurück erfolgt üblicherweise mit einem schiffseignenden Tender. Bei den Kreuzfahrtschiffen ist aber nicht sicher, ob ein Übersetzen zur Insel möglich ist. Außerdem ist die Aufenthaltsdauer auf der Osterinsel dann sehr kurz.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch private Segelschiffe, doch diese sind naturgemäß nur einem eingeschränkten Personenkreis zugänglich. Siehe hierzu die Einreiseformalitäten für Segelschiffe. zurück

Sehenswürdigkeiten:

Siehe Info-Seite(n) hier. zurück

Shopping bzw. Souvenirs:

In Hanga Roa gibt es zwei so genannte "Mercados Artesanial", mit anderen Worten Kunsthandwerker-Märkte. Der erste Markt befindet sich im bergauf gelegenen Teil des Ortes, direkt neben der Kirche (hier allerdings schon die Straße "Tu'u Ko Ihu" / Ecke "Ara Roa Rakei").

Kunsthandwerker Markt auf der Osterinsel

Es ist ein Shopping-Center verteilt auf drei Räumen und einem kleinen Innenhof. Hier findet man hochwertige Handwerksprodukte aus Holz und aus Stein, die die klassische Kunst der ursprünglichen Rapanui-Kultur widerspiegeln.

Sparfüchse:

Bevor Sie sich ein Souvenir für viel Geld kaufen, schauen Sie sich doch einfach mal die gefertigten Kunstgegenstände im örtlichen Gefängnis an. Zögern Sie nicht, sich dem Areal zu nähern. Das Gefängnispersonal öffnet Ihnen gerne den Zugang zu den Ausstellungsräumlichkeiten.

Osterinsel: Souvenir aus dem Gefängnis-Shop

Das Gefängnis hat Platz für 12 Insassen die zumeist nur eine geringe Zeitstrafe (bis zu 12 Monaten) abzusitzen haben. Die Insassen haben viele Freiheiten in einer fast schon familiären Atmosphäre. Die geahndeten Delikte der Insassen beruhen oft auf den Handel mit Drogen oder auch Straftaten in Zusammenhang mit Alkohol. In Hanga Roa betitelt man das Gefängnis gerne auch als "Kindergarten für Erwachsene".

Ihre Zeit verbringen viele mit der Anfertigung von inseltypischen Souvenirs, die für kleines Geld an Touristen verkauft werden. Das eingenommene Geld gehört dann dem jeweiligen Insassen. Es heißt, die Insassen sind auch offen für Tauschgeschäfte für beispielsweise besondere Nahrungsmittel oder Getränke vom Festland.

Das Gefängnis befindet sich an der "Manutara"-Straße - Ecke - "Mataveri"-Straße, das ist die Straße, die hinter der Start- und Landebahn des Flughafens verläuft. Die Ausstellungshalle ist montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr zugänglich. zurück

Der zweite Markt befindet sich an der "Atamu Te Kena" Straße gegenüber der großen Apotheke und ist eine Kombination aus Landwirtschafts- und Handwerkermesse.

zweiter Kunsthandwerker Markt auf der Osterinsel in der Atamu Te Kena Straße

Dieser Markt ist in den frühen Morgenstunden ein Treffpunkt für Einheimische, die ihre Produkte anbieten, frühstücken und Kaffee trinken. Wer frischen Fisch erwerben möchte, sollte früh da sein, da das Fanggut nicht gekühlt wird und die Nachfrage von den Hotels immer groß ist. Die Stände mit dem frisch gefangenen Fisch bzw. frisch geernteten Naturprodukten befinden sich in überdachten Unterständen außerhalb des Marktes. Ansonsten ist der Markt zweigeteilt. In einem Bereich gibt es mehrere Stände mit Obst und Gemüse aus lokalem Anbau, in einem zweiten Bereich werden Kleidung und Souvenirs für Touristen angeboten. zurück

Show-Veranstaltungen:

Einige Restaurants bewerben traditionelle Show-Veranstaltungen für den Abend. Beworben wird dabei u.a. ein traditionelles "Umu" Erdofengericht, ergänzt mit Tanz- und Gesangsdarbietungen. Um die lange Garzeit des Erdofengerichts zu überbrücken wird den Gästen auch gezeigt, wie sie sich selber eine traditionelle Körperbemalung aus der alten Inselkultur anlegen können.

Die Zubereitung des Erdofengerichtes besteht aus dem Dünsten von Fleisch, Fisch, Kartoffeln und Gemüse. Diese Nahrungsbestandteile werden im Restaurant in einer, im Boden eingelassenen Vertiefung auf zuvor erhitzten Steinen, schichtweise auf Bananenblättern gelegt und anschließend mit Erde abgedeckt. Nach dem Garen wird der Ofen geöffnet. Die Speisen werden dann schichtweise wieder entnommen und den Gästen an einem Buffet präsentiert. Die alte Tradition, das Essen auf Bananenblättern zu reichen ist der Hygiene wegen nicht mehr erlaubt. Auch die gezeigten Tänze und Gesangseinlagen haben heute wenig mit der alten Tradition zu tun. Die Choreographie gleicht mehr den Maori-Tänzern aus Neuseeland und neuzeitliche Musikinstrumente kannten die frühen Rapanui nicht.

Das Restaurant "Te Ra Ii" beispielsweise bietet solche Veranstaltungen montags, mittwochs und freitags an. Der Preis für das Abendessen plus Show liegt pro Paar bei stolze 158 Euro. Im Preis inklusive ist der Transport von der Unterkunft zum Restaurant. zurück

 

Sprache:

Spanisch ist Amtssprache auf der Osterinsel. Die meisten Leute auf der Osterinsel sprechen aber auch Englisch. Nachdem die Guide-Pflicht eingeführt wurde, bieten sich über 30 Führer mit folgenden Sprachkenntnissen an: Spanisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Mandarin, Portugiesisch, Schwedisch, Russisch, Japanisch sowie Tahitianisch. Restaurants und Cafés haben alle Speisekarten auch auf Englisch, teilweise sogar auf Japanisch. Die Ursprache "Rapanui" ist in einer der fünf Schulen Pflichtfach und wird nur unter den Einheimischen gesprochen. zurück

Strände:

An der Nordostküste (Anakena) gibt es den einzigen schönen Badestrand der gesamten Osterinsel. Anakena ist gut zugänglich, es gibt dort einen Campingplatz sowie ein Restaurant und Toiletten. Ganz in der Nähe befindet sich noch die Badebucht "Ovahe". Diese Bucht wird aber nicht beworben, weil herausbrechende Steine aus der dort befindlichen steilen Felswand des Mt. Te Puha für Touristen zu gefährlich ist. Ansonsten gibt es in Hanga Roa für die Öffentlichkeit nur noch zwei kleine Meerwasserbecken. Gäste in den hochpreisigen Hotels haben natürlich einen Swimmingpool. zurück

Straßen:

Die Hauptwege sind geteert oder gepflastert. Die Straßen tragen auch Namen, jedoch gibt es auf der Insel keine Straßenbeschilderung. Die Straßenbeläge sind oft reparaturbedürftig und mit Schlaglöchern durchsetzt. Ebenso die aus Schotter gefertigten Nebenstraßen und Wege. Für Touren über die Insel sollte man sich ein geländefähiges Fahrzeug mieten. Die Straßen, die über die Insel führen, besitzen teilweise tiefe Schlaglöcher und viele Seitenwege können nach einem Regenschauer nur schlecht befahren werden.zurück

Verfahren kann man sich auf der Osterinsel mehr oder weniger nicht, denn es gibt nur zwei Verbindungsstraßen die von Hanga Roa zu den archäologischen Stätten an der Süd- und Nordostküste führen (siehe auch die Inselkarte).

Supermärkte: Einkaufsmärkte in Hanga Roa

In Hanga Roa gibt es einige kleinere Supermärkte. Sie befinden sich überwiegend an der Hauptstraße "Atamu Te Kena". Selbstversorger finden dort eigentlich alles Wichtige zu kaufen. Das angebotene Obst und die Gemüsesorten sind reichhaltig, ebenso die Getränke, Brot und Standards wie Reis oder Nudeln. Bäckereien bieten verschiedene Brotsorten oder auch Kuchen. Obst und Gemüse ist auf dem Wochenmarkt an der "Atamu Te Kena" Straße allerdings frischer und noch günstiger.

Surfen:

Die Osterinsel bietet an einigen Stellen die Möglichkeit zu surfen. In Hanga Roa, am Naturschwimmbad Pea Pea, ermöglicht ein kleiner künstlich angelegter Sandstrand den leichten Zugang zum Wasser. Hier gibt es auch die Möglichkeit, sich ein Surf-Bord auszuleihen, alternativ auch einen Anfängerkurs zu buchen.

Tankstellen: zurück

Auf der Osterinsel gibt es zwei Tankstellen. Sie tragen die Namensbezeichnungen "Puna Vai EESS 2" und "Puna Vai". Beide Tankstellen befinden sich in der "Hotu Matu’a Straße", das ist die Straße, die direkt entlang der Start- und Landebahn des Flughafens führt.

Die Tankstelle "Puna Vai EESS 2" ist gerade einmal 100 Meter vom Parkplatz des Flughafens entfernt.

Die zweite Tankstelle "Puna Vai" befindet sich in derselben Richtung und an derselben Straßenseite etwa 500 Meter vom Flughafengebäude entfernt. "Puna Vai" ist etwas komfortabler. Hier gibt es auch einen Geldwechsel-Automaten für Euro und Dollar. Ein angeschlossener Mini-Markt bietet von Eiern über Honig bis hin zu verschiedenen Weinsorten mehr als nur die üblichen Produkte eines Tankstellen-Shops. Unter anderem wirbt die Tankstelle damit, dass sie der einzige Ort auf der Osterinsel sei, an dem eine große Auswahl an Tiefkühlprodukten angeboten werden. Hierzu gehören u.a. Fisch, Fruchtfleisch, Frühlingsrollen, Gyoza Teigtaschen, Mürbeteig für Quiche und natürlich Eis.

Tankstelle auf der Osterinsel

TAPATI und andere Festivals: zurück

In Anlehnung an ihre geschichtliche Vergangenheit veranstalten die Rapanui auf der Osterinsel unterschiedliche Festivals.

Das TAPATI Fest:

Das bedeutendste Festival im Jahr ist zweifelsfrei das so genannte TAPATI Fest, etwa in der zweiten Februar-Woche. Neben einem Umzug und der Ernennung der TAPATI-Königin als "Ariki" (und seit 2024 dem Gewinner des Triathlon zum "Tangata Manu") werden unterschiedliche Wettbewerbe ausgetragen. Außerdem finden abends Open-Air Tanz- und Gesangs-Shows statt.

das Tapati Fest auf der Osterinsel im Jahre 2023

Dieses Festival ist zwischenzeitlich so bekannt, dass es sich zu einem Touristenmagnet entwickelt hat. Wer das Festival besuchen möchte, muss sich frühzeitig um eine Unterkunft bemühen. Während des TAPATI Festes ist kaum noch ein Zimmer zu bekommen. Sowohl die Übernachtungspreise als auch die Preise in den Restaurants sind in dieser Zeit unverhältnismäßig hoch.

Das TAPATI Fest erinnert mit den Wettbewerben und der Ernennung eines "Tangata Manu" in gewisser Weise an die jährlichen Vogelmann Zeremonien, wobei der Vogelmann früher eine ganz andere Bedeutung hatte.

Ehrung der Fischer: zurück

Am 29. Juni eines jeden Jahres wird auf der Osterinsel das Fest des heiligen St. Peter und Paul (Petrus und Paulus) ausgetragen. Hierbei werden zwei Heiligen Figuren, die am Hanga Roa Otai (Hotu Matu’a Platz) und Hanga Piko (Hafen) stehen und aufs Wasser blicken in einer großen Prozession und Zeremonie aufs Meer gebracht und dort erneut geweiht. Die Figuren gelten als Schutzpatrone der Fischer und erinnern in ihrer Funktion an den Moai "Pou Hakanononga", dem "Gott der Thunfischer", die einzige historisch Steinstatue der Osterinsel, die mit einer Gottheit in Verbindung gebracht wird. Der Tag beginnt mit einer feierlichen Messe in der örtlichen Kirche und endet am Abend mit einem großen Umu-Erdofengericht für die Festgemeinde.

Der Rapa Nui Ahnensporttag: zurück

In der ersten November-Woche findet auf der Osterinsel der so genannten "El Día de los Deportes Ancestrales Rapa Nui" (Rapa Nui Ahnensporttag) statt. Akteure dieser Veranstaltung sind Kinder und Jugendliche, die damit in gewisser Weise an die Initiationsriten, Sportwettkämpfe und Wettkämpfe mit militärischem Hintergrund von jungen Heranwachsenden aus der alten Rapanui-Kultur erinnern.

Die Veranstaltung ist zweigeteilt und wird von Schülern der vier örtlichen Schulen als "Bodentest" bzw. "Aqua Test" ausgetragen.

Die Akteure im "Bodentest" richtet sich an Schüler der 1. bis 5. Klasse. Der so genannte "Bodentest" besteht aus drei Disziplinen: Das Rollen von schweren Steinen, das Zielwerfen mit einem Speer sowie ein Ausdauertest mit dem Tragen von Bananen und Kokosnüssen (ausgetragen von Schülern der 1. bis 5. Klasse).

Der "Aqua-" oder "Wassertest" wird durchgeführt von Schülern aus der 4. bis zur 8. Klasse und besteht aus fünf Disziplinen: Das Freistilschwimmen mit einer bestimmten Strecke zur Küste, das paarweise Tauchen nach bunten Ringen, das Ruderrennen mit sechs Personen über eine vorgegebene Strecke, eine Art Imitationsrennen bei dem die Teilnehmer nur mit dem Körper durchs Wasser gleiten sowie das Surfen mittels Surfbretter. zurück

Tattoo:

typisches neuzeitliche Tattoo Muster von der OsterinselTouristen können sich auf der Osterinsel auch Tattoos stechen lassen. Auf diese Weise nehmen sie dann eine bleibende Erinnerung mit nach Hause.

Der bekannteste Tattoo-Künstler von Hanga Roa betreibt sein Studio in der "Atamu Tekena" Straße. Dieses Studio nennt sich "Mokomae Tattoo" und befindet sich gegenüber der kleinen Apotheke im unteren Viertel der langen Hauptstraße.

Die beliebtesten Motive sind Abbildungen von Moai, MakeMake-Masken, Eidechsen, stilisierte Vögel oder auch Tangata Manu Symbole. Sie alle erinnern an die Osterinsel, doch keines dieser Symbole wurde ursprünglich in der alten Rapanui Kultur als Tattoo-Symbol verwendet.

Tauchen:

Für Tauchsportler werden geführte Tauchgänge angeboten. Die Geschäfte der Tauch-Guides befinden sich im Hafengebiet Hanga Piko bzw. am Hanga Roa Otai (Plaza Hotu Matu'a). Geboten wird hier das Schnorcheln oder auch das Tauchen mit Sauerstoffflaschen. Die Sichtweite im klaren Wasser ist bis zu 60 Meter, es gibt vielfarbige Fische zu bewundern, Unterwasserhöhlen sowie Korallenbänke. In Hanga Roa Otai befindet sich ein Surfbrett-Verleih. Dort gibt es auch eine geeignete Stelle zum Zugang zu geeigneten Wellen im Wasser. zurück

Telefonate:

Telefonate zur Insel hin haben von Deutschland, der Schweiz und Österreich die Ländervorwahl 0056, von der Osterinsel bzw. von Chile nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Nicht alle Haushalte sind an das örtliche Telefonnetz angeschlossen. Dieses Netz wird durch das staatliche Unternehmen ENTEL in der Tuu-Maheke-Straße betrieben. Dort ist es leicht an den großen Satellitenschüsseln zu erkennen.

Telefongesellschaft ENTEL auf der Osterinsel

ENTEL betreibt auch das einzige Mobilfunknetz auf der Insel. Allerdings ist nicht überall auf der Insel ein Mobilfunkempfang gewährleistet. Sofern Sie für Auslandsgespräche nicht gerade einen Mobilfunkvertrag mit günstigen Roaming-Gebühren von und nach Chile haben, sind Festnetztelefonate über Hotels billiger. Genutzt wird das GSM Netz 1900 MHz. Chile hat Roaming -Abkommen mit allen vier deutschen Mobilfunknetzbetreibern. Wer eine chilenische SIM-Card kaufen möchte, kann dies in der Entel-Filiale auf der Straße Oho Vehi tun. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:30 bis 13:00 und 15:00 bis 17:30 Uhr.

  • Die Notrufnummern lauten:
  • Ambulanz (Ambulancia) 131
  • Feuerwehr (Bomberos) 132
  • Polizei (Carabinieros) 133
  • Meeresrettungsdienst (Rescate Maritimo) 137
  • Krankenhaus/Notfall (Hospital) 100 215
  • Wasserversorgung (SASIPA) 100270
  • Elektrostation (SASIPA) 100 213
  • Waldbrand (CONAF) 100 236

Achtung!! Außerhalb von Hanga Roa gibt es keinen Mobilfunk-Empfang! zurück

Te Pito Te Henua:

An der Nordostküste befindet sich eine Steinformation mit der Bezeichnung "Te Pito Te Henua", übersetzt etwa "Nabel der Welt" oder auch "Nabel der Erde". Gemeint ist ein etwa 80 cm im Durchmesser messender Stein, der von vier kleineren runden Steinen flankiert wird und in einer runden Steinumrandung eingefasst ist. Durch die Tatsache, dass ein auf dem Stein aufgelegter Kompass die falsche Himmelsrichtung anzeigt meinen vor allem Esoteriker, dieser Stein habe magische Kräfte. Die Bezeichnung "Nabel der Welt bzw. Erde" ist eine Anspielung darauf, dass die frühen Inselbewohner gemeint haben, außerhalb ihrer Insel gäbe es kein anderes Land.

--> siehe Beschreibungsseite "Te Pito Te Henua" zurück

Trinkwasser:

Die Insel hat fließendes Trinkwasser das aus unterirdische Süßwasserseen tiefliegender Gesteinsschichten in Tanks bei Hanga Roa gepumpt wird. Die Qualität des Wassers wird einmal täglich im örtlichen Krankenhaus geprüft und überwacht. So gut wie alle Haushalte sind an das örtliche Wassernetz angeschlossen. Vai Tea Water - OsterinselWarmes Wasser gibt es zumeist über Durchlauferhitzer, die mittels Propangas-(Flaschen) gespeist werden. Manche Reiseführer raten davon ab, das Wasser aus der Wasserleitung zu trinken und sich stattdessen mit Wasser aus dem örtlichen Supermarkt zu versorgen. In der Regel ist das Wasser aber auch für den durchschnittlichen Europäer genießbar.

Um die fortlaufende Belastung durch Einweg-Plastikflaschen zu vermeiden, empfiehlt sich für umweltbewusste Verbraucher das "Vai Tea Water". Im Gegensatz zu anderen Marken verkauft Vai Tea keine Wasserflaschen, sondern nur das eigentliche Wasser an Zapfautomaten. Dieses Wasser kann an verschiedenen Orten auf der Insel aus 20 Liter Kanistern entnommen werden.

Aguas Vai Tea bietet auch schöne Trinkflaschen aus Edelstahl an, die keine Kunststoffteile enthalten. Sie werden in verschiedenen Farben angeboten und können direkt an den Füllstationen oder in vielen anderen Geschäften gekauft werden. Diese Flaschen sind nicht nur sehr praktisch, sie schützen auch die Umwelt und sind gleichzeitig ein nettes Souvenir mit Bildmotiven von der Osterinsel.

siehe auch "Essen / Trinken" zurück

Unterkunft:

Die rund 150 Unterkünfte auf der Osterinsel reichen von Fünf-Sterne Hotels ohne Preislimit bis zum Campingplatz für 25 Euro / Nacht. Dazwischen gibt es eine Vielzahl von Pensionen und Privathäusern zum Preis ab ca. 50 Euro / Nacht, zumeist gehen die Übernachtungspreise aber Richtung 80 Euro und höher. Viele Unterkünfte sind für Selbstversorger geeignet und bieten kleine Küchenzeilen mit Kühlschrank und Herd. Achtung: Lärm während der Nacht.

Siehe Rucksack-Touristen

Kostenlose Unterkunft durch "Workaway" (siehe hier) zurück

Versorgung:

Die örtlichen Restaurants servieren einheimische Gerichte. Es werden authentische Fischgerichte angeboten. So wird beispielsweise der Seeaal in heißer Asche zubereitet. Statt der traditionellen aber sehr selten gewordenen Langusten, gibt es Thunfisch. Als Beilagen werden einheimische Süßkartoffeln gereicht. Zur Auswahl steht aber auch das süße Bananenbrot Po´e. Während der Hauptsaison gibt es für Touristen das im Erdofen zubereitete Traditionsgericht Umu. Umu ist eigentlich ein Festgericht für Hochzeiten oder auch Beerdigungen und besteht aus Fleisch, Fisch sowie Gemüse.

--> siehe Essen / Trinken

Selbstversorger können sich auch in eines der örtlichen Supermärkte zu moderaten Preisen mit Nahrungsmittel eindecken. In vielen Unterkünften der unteren Preisklassen gibt es kleine Küchen. Man kann dort kochen und muss nicht unbedingt Essen gehen. zurück

Wandern:

Es gibt einige schöne Wandertouren, die man durchaus auch ohne Ticket und Guide absolvieren kann. Beliebt sind die Wanderungen auf dem Maunga Terevaka (Beginn bei der Wanderstrecke in der Nähe der Ahu Anlage Akivi oder von der Inselmitte Vaitea aus).

Aufstieg zum Maunga Terevaka:

Bei diesem 510 Meter hohen Schildvulkan des Mt. Terevaka sind keine Kletterkünste notwendig und doch meiden die meisten Touristen einen Aufstieg. Gönnen Sie sich die Kosten für eine Taxifahrt zum Einstieg, ebenso für den Rückweg, oder benutzen Sie zu mindestens ein Fahrrad. Der Weg, beispielsweise von der Kirche zur Ahu-Anlage Akivi ist mit 5,5 km doch recht lang und der durchschnittlich vierstündige Aufenthalt am Berg geht auf die Kondition. Wanderschuhe sind unbedingt erforderlich. Auch bei einem wolkenlosen Himmel sollte man immer eine leichte Regenjacke dabeihaben, denn oben auf der Erhebung ist es zumeist windig und kühl. Denken Sie an einen Lanch-Paket und vor allem an ausreichendem Trinkwasser. Der Anstieg dauert etwa zwei Stunden.

Eine andere Strecke wäre die Wanderung entlang der Westküste hoch zur Nordküste (bis zur Ahu-Anlage Vai Mata) oder runter zur Südküste hoch auf dem Schildvulkan Rano Kau. Oben auf dem Rano Kau gibt es allerdings die Vogelmann-Kultstätte Orongo dessen Zugang nur mit einem gültigen Ticket und in Begleitung eines Guides möglich ist.

--> siehe auch Reiten zurück

Waschen / Wäsche:

In Hanga Roa gibt es an der Hauptstraße die Wäscherei "Nui Té". Man gibt seine Schmutzwäsche morgens ab und kann es am Nachmittag gewaschen und gebügelt wieder abholen. Der Preis für eine Ladung Wäsche betrug 2023 = 2.500 Pesos. Alternativ bieten auch die Hotels Waschdienste an. Die Hotels berechnen allerdings eher nach Stückzahl, manchmal auch nach Waschmaschinenladungen. zurück

Währung:

Als Währung gilt offiziell der Chilenische Peso ("$"), die Bewohner sehen aber gerne den US-amerikanischen Dollar ("US$"). Die Auszeichnung der Preise erfolgt in Peso. Eine Verwechslung mit US-Dollar ist ausgeschlossen, da Preise in Pesos mindesten vierstellig sind.

Peso können Sie in Hanga Roa bei den örtlichen Banken wechseln oder an den Geldautomaten ziehen. Besser ist allerdings, man hat bereits bei der Anreise genügend Peso als Bargeld dabei. zurück

Workaway:

Sofern man sich auf der Plattform Workaway registriert hat, kann man auf der Osterinsel unter Umständen auch eine Unterkunft finden, in der man kostenlos übernachten kann. Reisende, die Working Holiday machen wissen, dass sie für die kostenlose Unterkunft zu arbeiten haben, ohne dabei zusätzliches Geld zu verdienen. Bei den Arbeiten handelt es sich zumeist um einfache Helferdienste. Wichtig: Informieren Sie sich vorher in der für Sie zuständigen deutschen Botschaft, ob Sie für einen derartigen Aufenthalt ein Working-Holiday-Visum benötigen. zurück

Zeitzone:

Der Zeitunterschied zwischen Santiago de Chile zur Osterinsel beträgt minus zwei Stunden. Wenn Santiago also sechs Stunden hinter der europäischen Sommerzeit liegt, liegt die Osterinsel acht Stunden hinter der MESZ. Auf der Osterinsel gibt es keine Umstellung zur Sommerzeit. zurück

Zika-Virus-Infektionen:

Stechmücken auf der OsterinselSeit etwa 2012 ist auch auf der Osterinsel die Zika-Virusinfektion aufgetreten. Das Zika-Virus (ZIKV) gehört zur Familie der Flaviviren, die insgesamt mehr als 50 Virenarten umfasst. Dengue-, Gelbfieber- und West-Nil-Viren zählen zu den bekanntesten Vertretern. Der Mensch wird durch den Stich weiblicher Mücken der Gattung Aedes infiziert. Diese fungieren als Vektor und übertragen das Zika-Virus während des Blutsaugens. Eine weitere Übertragungsart ist die Weitergabe des Virus von der infizierten Mutter an ihren Fötus während der Schwangerschaft (kongenital) oder der Geburt (perinatal). Inzwischen gibt es aus verschiedenen Ländern auch Berichte von einer Transmission durch Geschlechtsverkehr und Bluttransfusion.

Eine Zika-Virus-Infektion verläuft in den meisten Fällen (ca. 80 %) ohne Symptome, nur etwa 20 % der Erkrankten entwickeln sich Symptome wie Hautausschlag, Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Bindehautentzündung. Diese treten in der Regel 3 – 12 Tage nach dem Mückenstich auf und halten für 2 – 7 Tage an. Der Krankheitsverlauf ist meist mild und in der Regel selbstlimitierend. Die Symptome sind denen einer Dengue-, bzw. Chikungunya-Viren-Infektion sehr ähnlich.

--> siehe auch "Insektenschutz"

--> siehe auch "Impfungen / Gesundheit"

--> siehe auch "Bekleidung" zurück

 

 

 

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