Jakob Roggeveen - Der Mann, der der Osterinsel seinen Namen gab

Jakob Roggeveen - Der Mann, der der Osterinsel seinen Namen gab


Jakob Roggeveen


Admiral Jacob RoggeveenWohl kaum ein anderer Mann wird öfter in Zusammenhang mit der Osterinsel genannt worden sein als der holländische Admiral Jacob Roggeveen. Roggeveen gilt nämlich als Entdecker und Namensgeber der Osterinsel, obwohl er die Insel weder als erster europäischer Seefahrer entdeckt, noch sie als erster Europäer betreten hat.

Die Geschichtsschreibung nennt den holländischen Seeräuber Edward Davis als den Mann, der die Insel im Jahre 1687 gesichtet hat. Publiziert wurde diese Gegebenheit von Davis Bootsmann Lion Wafer in einem Bericht von William Dampier mit dem Titel: "Merkwürdige Reise nach der Erdenge Darien, auch durch die Südsee und das mittägige Atlantische Meer". Lion Wafer nennt in diesem Bericht eine Position, an der Edward Davis die Küstenregion des sagenumwobenen Kontinents Terra Australis Incognita gesichtet haben will, aber nur daran vorbeigesegelt ist. Generationen von Seefahrern (auch Roggeveen) haben später nach diesem "Davis-Land" gesucht. Tatsächlich befindet sich dort aber nur die Osteinsel.

Jacob Roggeveen wurde am 1. Februar 1659 in Middelburg geboren, studierte nach der Lateinschule zunächst Jura und trat danach in den Dienst der Niederländischen Ostindienkompanie. Jacob Roggeveen war geprägt von seinem Vater Arent, einem Astronomen, Mathematiker und Nautiker der vergeblich versucht hatte, eine Handelsgesellschaft zur Erforschung von noch unbekannten Ländern im Pazifischen Ozean zu gründen. Ab 1717 bemühte sich Jacob Roggeveen deshalb um Schiffe (zur Erkundung des Südmeeres und zur Suche nach dem legendären Terra Australis Incognita), die er 1721 von der Niederländischen Westindienkompanie erhielt. TOP

Darstellung von Roggeveens Schiffe, die Arend, Thienhoven und Africannsche GaleyAm 16. Juni 1721 brachen die Schiffe "Arend", "Thienhoven" sowie "Africaansche Galey" mit insgesamt 260 Mann Besatzung von Amsterdam auf, um den Pazifik zu erkunden. Der damals 62 jährige Admiral Jacob Roggeveen erhielt das Kommando über diese Expedition. Die Expeditionsflotte umsegelte Anfang Januar 1722 Kap Hoorn an der Spitze Südamerikas. Roggeveen wollte auf diesem Längengrad weiter Richtung Westen um sich auf der Suche nach Terra Australis zu machen, musste jedoch sein Vorhaben wegen Treibeis aufgeben und segelte Richtung Norden zurück an die chilenische Küste. Sein Weg führte ihn von dort aus wieder Richtung Westen; am 25. Februar 1722 erreichte er die Juan Fernandez-Inseln und am Ostersonntag den 5. April 1722 eine bis dahin unbekannte Insel, die Roggeveen den Namen "Paaschen Eyland" (Osterinsel) gab. Nach 4 Tagen Aufenthalt segelte die Flotte weiter Richtung Polynesien. Briefmarke Roggeveen - Motiv zeigt allerdings Samoai SisifoDabei verlor Roggeveen 19. Mai 1722 die Africaansche Galey an einem nördlich gelegenen Korallenriff des Toeamotoe-Archipels; Briefmarke Jakob Roggeveen Samoai 1722im Juni 1722 wurden zwei Inseln bei Samoa entdeckt; Anfang August 1722 erreichte Roggeveen Neu Guinea, bis er mit seiner durch Skorbut geschwächten Mannschaft am 10. Dezember 1722 im damals niederländischen Batavia eintraf. Dort wurden die beiden verbliebenen Schiffe beschlagnahmt weil ihm vorgeworfen wurde, das Handelsmonopol der Ostindiengesellschaft verletzt zu haben. Von Batavia kehrten Roggeveen und die Besatzung auf verschiedenen Schiffen wieder zurück in die Niederlande. In einem späteren Rechtsstreit wurde Roggeveen rehabilitiert, er selbst erhielt eine Entschädigung, die Mannschaft den bis dahin ausstehenden Sold. Am 31.Januar 1729 verstarb Roggeveen einen Tag vor seinem 71. Geburtstag. TOP

Aber zurück zur Osterinsel:

10 Dollar Silber-Gedenkmünze mit der Darstellung von Roggeveens Schiffen Arend, Thienhoven und Africannsche GaleyRoggeveens hält in seinem Logbuch fest, dass die Expedition am Ostersonntag den 6. April 1722 (tatsächlich war es der 5. April) eine bis dahin unbekannte Insel entdeckt habe, die er auf den Namen "Paaschen Eiland" (Osterinsel) taufte. Roggeveens Logbuch wurde allerdings erst 116 Jahre später (1838) veröffentlicht. Der westlichen Welt bekannt gemacht wurde die Insel mit den sonderbaren Steinmonumenten durch den jungen Korporal und Kommandant für Roggeveens Seesoldaten, Carl Friedrich Behrens mit seinen Reisebeschreibungen "Reise durch die Südländer" - Neuauflage: "Der wohlversuchte Südländer" aus dem Jahre 1737/38.

Auf den von Roggeveen geschätzten Breitengrad von 27 ° 4 'Süd und Längengrad 266 ° 31' min. erhielt Roggeveen von der Africaansch Galey, die voran segelten, die Nachricht auf Sichtung einer Schildkröte, Seetang sowie Seevögel und dann wurde in der Ferne auch ein flacher Küstenstreifen gesichtet. Die Africaansch Galey setzte kleine Segel, segelte bis auf 5 1/2 Meilen auf die Küste zu und ließ sich aber dann bis zum Tagesanbruch treiben.

Kapitän Boumann, der mit der Arend die Nachhut der Expeditionsflotte stellte schlug vor, man solle die Insel "Osterinsel" nennen, weil man sie am Ostersonntag gesichtet habe. Die gesamte Schiffsbesatzung war in heller Aufregung weil alle der Meinung waren, nun endlich habe man die Spitze von Terra Australis entdeckt.

Die Rapa-Nui hatten sich zwischenzeitlich gegenseitig durch Rauchfeuer über die ankommenden Schiffe informiert und Roggeveens Flotte wurde durch diese Rauchsäulen erst animiert, die Insel zu inspizieren. Die Flotte steuerte zunächst bei einer leichten Brise aus Süd-Ost und Ost-Südost, das Land im Westen bei 8-9 Meilen entfernt, segelten dann etwas nach Westen bis Südwesten, die Küste aber immer im Blick. Roggeveen beschreibt, die Bodenerhebungen wirkten aus der Ferne als seien sie verbrannt und die Vegetation sei so arm dass man denken könnte, es sei die Insel "Sandy". TOP

Nachdem sich das Wetter verschlechtert hatte und die Landung der Mannschaft sich dadurch verzögerte, näherte sich ein Rapanui in einem Kanu der Arend und ging ohne Scheu an Bord. Er war nackt und trug auch sonst nichts bei sich, zeigte sich aber interessiert von den Seilen, Segeln und Fässer. Roggeveen schreibt: "Als er in einem Spiegel schaute, schüttelte er den Kopf und schaute auf die Rückseite des Spiegels auf der Suche nach dem Grund dieser Vision. Nachdem wir uns über sein Erstaunen amüsiert hatten, schickten wir ihn mit kleinen Aufmerksamkeiten zurück an Land."

Während Carl-Friedrich Behrens in seinem Buch berichtet, es habe am Schiff bereits einen tödlichen Zwischenfall mit einem Rapanui gegeben, lesen sich die Vorbereitungen zur Landung von Roggeveens etwas anders. Roggeveens schreibt, die für die Expedition vorgesehenen Leiter äußerten Bedenken, ungeschützt die Insel betreten zu müssen. Hiernach wurde beschlossen, zunächst je ein Boot von der Arend und Thienhofen mit bewaffneten Männern an Land zu setzen, während die Africannsche Galey ihren Schutz sicherstellen sollte. "Diese Entscheidungen wurden aufgezeichnet und signiert von Jacob Roggeveen, Jan Koster, Cornelius Bouman Roclof Rosendaal."

Roggeveen beschreibt aber die später so sprichwörtliche Kleptomanie der Insulaner. Er schreibt: "Zu unserer Überraschung zeigten diese Leute ein Interesse an allem, was sie sahen. Sie setzten sich die Hüte und Mützen von den Matrosen auf ihren Köpfen und sprangen mit ihrem Diebesgut dann über Bord. Sie waren gute Schwimmer. Einer von ihnen sprang aus seinem Kanu, kletterte am Schiff empor, stieg durch das Fenster in die Kajüte unseres Kapitäns und stahl das Tischtuch. Nach diesem Diebstahl war eine besondere Überwachung notwendig, um alles in gutem Zustand zu halten."

Die zwei Erkundungsboote ruderten zur Insel, um den offiziellen Besuch Roggeveens und seiner Mannschaft anzumelden. Um wen es sich dort genau handelte, schreibt Roggeveen nicht. Die Kundschafter berichteten bei ihrer Rückkehr, die Bewohner hätten wenig an Bekleidung; viele von ihnen seien bemalt. Einige der Kundschafter waren der Meinung, man hätte Insulaner mit silbernen Platten und Perlenketten gesehen.

Am Morgen des dritten Tages wurde der Landgang mit drei Booten vorbereitet, zwei Boote mit 134 Mann waren "gut" mit Gewehren, Patronentaschen und Schwertern bewaffnet. (Carl-Friedrich Behrens schreibt, insgesamt seien 150 Mann an Land gesetzt worden). Mit Erreichen der Küste wurden 20 Mann zur Absicherung der Boote und der Schiffe abkommandiert, die Africaansch Galey hatte sogar zwei kleine Kanonen in Stellung gebracht. TOP

Glaubt man den Veröffentlichungen Carl Friedrich Behrens, so betrat er, also Behrens, in der Eigenschaft als Soldatenführer als erster die Insel. Diese Aussage mag in der Weise stimmen, als dass er der erste gewesen ist, der in einem Reisebericht namentlich genannt wurde. Sowohl Roggeveen als auch spätere Besucher der Insel berichteten, dass die Rapanui sich gegenseitig mit Signalfeuer über ankommende Besucher informierten. Sicherlich werden weit vor Roggeveen bereits Seefahrer die Osterinsel betreten haben, nur diese wurden niemals dokumentiert. Roggeveen schreibt zudem in seinem Logbuch, er habe vor der eigentlichen Landung zwei Boote mit Kundschafter ausgesandt, die Roggeveens Besuch ankündigen sollten. Und auch Behrens schreibt, dass die Insulaner augenscheinlich bereits Schweine kannten, obwohl es auf der Insel selbst keine Schweine gab.

Wegen der vielen Felsen am Ufer ging man nicht in einer Reihe gruppiert an Land. Bei der Ankunft in der Ebene sahen Roggeveens Männer, die Insulaner in großer Zahl auf sie zukommen. Sofort wurden Matrosen in Schlachtordnung aufgestellt. Plötzlich waren vier, fünf Musketen Schüssen mit lautem Geschrei zu hören. Dann wurden weitere 30 Musketen abgefeuert, wobei die Insulaner völlig überrascht flüchteten und 10 bis 12 Tote und mehrere Verletzte Rapanui zurück blieben.

Einer der Rapanui hatte versucht, einem Soldaten die Muskete aus der Hand zu entreißen, während einander Insulaner an die Kleidung des Soldaten zerrte. Andere Insulaner, die den Widerstand der Soldaten sahen erhoben mit Drohgebärden Steine und infolge dieser Situation fielen dann die tödlichen Schüsse. Roggeveen schreibt: "Es blieb keine Zeit, um den Vorfall näher zu untersuchen". Der Inselgemeinschaft wurde signalisiert, dass man in friedlicher Absicht gekommen sei, dass man sich aber sehr wohl wehren würde, wenn man sie mit Steinen bedrohe.

Ein Insulaner, der die Macht über die anderen Bewohner zu haben schien ordnete an, man möge den Fremden Obst, Gemüse und Geflügel bringen und mit demütigen Gesten signalisierten sie ihr Bedauern um den Vorfall. Kurz darauf brachten sie eine große Menge an Zuckerrohr-, Geflügel-, Süßkartoffeln und Bananen.

Ernüchternd musste die Mannschaft auch feststellen, dass die Schmuckstücke, die die Insulaner trugen, für Europäer wertlos waren. Typisches Paenga-Haus, in denen die Rapanui um 1722 lebtenDas was die Kundschafter als silberne Platten angesehen hatten, waren runde oder ovale Stücke aus Wurzeln. Die Ketten die die Insulaner trugen waren aus Muschelschalen der Austern hergestellt.

Roggeveen schreibt: "Die Menschen haben einen gut proportionierten Körper, ziemlich groß, sie erscheinen kräftig und gut bemuskelt. Ihre natürliche Farbe ist nicht schwarz, sondern gelb oder gelblich. Die Leute haben Zähne weiß wie Schnee, selbst die alten Leute mit grauen Haaren hatten noch gute Zähne. " Roggeveen schreibt von vielen jungen Leuten, von denen einige keine Farbe auf dem Körper haben, weil sie von hohem Rang waren. Diese Menschen beteiligten sich auch nicht an der Feldarbeit. TOP

"Wir beobachteten, dass sie große Feuer vor den großen steinernen Statuen machten, sich auf ihre Fersen setzten und sich mit Heben und Senken ihrer Hände vor den Statuen verbeugten." Roggeveen zeigt sich erstaunt über die großen Steinfiguren und fragte sich, wie die Insulaner diese Monumente ohne Holz und andere Hilfsmittel wie Taue wohl hätten transportieren können.

Er und seine Männer konnten auch weder Töpfe, noch Pfannen, noch andere Behältnisse finden, in denen die Insulaner das Essen zubereiten; es wurde lediglich beobachtet, dass sie mit ihren Händen Löcher in die Erde gruben und unter glühenden Steinen ihr Essen, wie beispielsweise Hühner garten.

Paenga-Haus der Rapanui, so wie Jacob Roggeveen sie 1722 beschrieben hat

Roggeveen beschreibt auch erstmals die von späteren Reisenden und Forschern so oft beschriebenen Paenga-Häuser. Er schreibt: "Ihre Häuser oder Hütten waren schmucklos. Wir meinten, sie hätten eine Länge von 50 Meter, eine Breite von 15 und eine Höhe von 9 Metern. Da wir eine Hütte im Bau sahen, konnte man auch die Konstruktion erkennen. Holzstangen, die als Wände dienten, wurden dabei zunächst auf den Boden befestigt und mit langen Holzstücken auf einer Höhe von 4 bis 5 Metern miteinander verbunden. Lücken zwischen den Stangen wurden mit einer Art Vorhang aus Schilf oder hohem Gras dick um einen Holzbalken befestigt und mit Seilen verschlossen. Diese Hütten hatten nur einen Eingang so niedrig, dass man nur auf Knien hindurchkriechen konnte. Innen zeigte sich ein dunkles rundes Gewölbe, ohne Fenster. Matten mit großen Steinen für Kissen dienten als Schlafplätze. Darüber hinaus zeigte sich eine Steinreihe in einer Länge von drei bis vier Metern, die vermutlich als Sitzplätze für Gespräche an ruhigen Abenden dienen." Abseits dieser Hütte befanden sich weitere sechs bis sieben Hütten woraus Roggeveen Schloss, dass die große Hütte als gemeinsamer Schlafplatz genutzt wurde. TOP

Kanu der Osterinsulaner, so wie sie Roggeveen 1722 auf der Osterinsel vorgefunden hat

Die kleinen Boote die die Insulaner nutzten, bestanden aus kleinen Leiterplatten, wobei die Bewohner offensichtlich nicht wussten, wie man diese Platten seetüchtig abdichtet. Roggeveen urteilt, dass sich diese Boote sicherlich nicht für eine längere Seefahrt nutzen ließen. Er beschreibt sie als Boote mit einem spitzen Bug, etwa 10 Meter lang und lediglich so breit, dass ihre Nutzer in Front hintereinander zum Paddeln sitzen können.

Ein Würdenträger der Insel lud Roggeveen und seine Mannschaft auf die andere Seite der Insel ein, wo sich (nach Roggeveens Formulierungen) die Ländereien zum Anbau der Früchte befanden. Dieser Vorschlag wurde jedoch von den Holländern verworfen, weil der aufkommende Nordwind sie zwang auf ihre Schiffe zurückzukehren. Carl-Friedrich Behrens berichtet von zwei Ankern die die Schiffe bereits vor der Osterinsel verloren hatten. TOP

Die Osterinsel ist eines der ungewöhnlichsten und mysteriösesten Inseln auf unserem Planeten und zieht viele Menschen bis in unsere Zeit in ihren Bann. Viele Menschen haben sich an der Erforschung dieser Insel versucht, doch ihre letzten Geheimnisse wird sie wohl niemals Preis geben. Zu komplex sind die unbekannten Umstände ihrer Besiedlung und auch die ihres Niedergangs und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn viele falsche Informationen über die Osterinsel veröffentlich wurden. TOP

Ölbild von Jacson Ehrlich - Entdeckung der Osterinsel durch Jacob RoggeveenDieses 16 x 20 Zentimeter große Ölgemälde des im Jahre 1956 geborenen US-amerikanischen Malers Jackson Ehrlich soll beispielsweise die Landung Roggeveens und seiner Mannschaft auf die Osterinsel darstellen. Ein schönes Bild, zumal wenn es sich um ein Ölgemälde handelt, doch von der Darstellung ist das Bild leider nicht ganz richtig:


Der dargestellte kleine Sandstrand kann nur an der Nordküste der Osterinsel liegen, weil es dort mit der Anakena-Bucht und der Ovahe-Bucht nur die einzigen zwei Sandstrände gibt. Die Auf dem Bild dargestellten Moais jedoch befinden sich an der Südküste am Steinbruch des Rano Raraku Vulkankegels, allerdings rund zwei Kilometer von der Küste entfernt. Der einzige Moai der aufs Meer schaut, wurde im 20. Jahrhundert so aufgestellt.Außerdem waren sämtliche Moai´s an den Küsten mit dem Rücken zum Meer aufgestellt, so dass sie ins Landesinnere schauten.


Es gibt zwar eine Ahu-Anlage auf der Osterinsel, bei dem die dort aufgestellten Moai´s in westlicher Richtung auf den Pazifik "schauen", doch diese Anlage (Ahu Akivi) befindet sich rund 2,5 Kilometer von der Küste entfernt. Forscher meinen, die "sieben Kundschafter" schauen nicht aufs Meer, sondern blicken in Richtung der ehemaligen Wohnanlagen der Ureinwohner.
In Hanga Roa findet sich heute! der einzige Moai, der an der Küste steht und auf´s Meer blickt (der Moai am Plaza Hotu Matua); dieser Moai ist allerdings erst im 20. Jahrhundert von den Osterinsulanern im Rahmen ihres katholisch christlichen Glaubens dort aufgestellt worden und soll als beobachtender Moai ein gutes Omen für den Fischfang und Beschützer der ausfahrenden Fischer symbolisieren. Dieser Moai hat mit der UR-Religion der Rapanui nichts zu tun. TOP

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