Vulkane auf der Osterinsel

Vulkane auf der Osterinsel


Vulkane auf der Osterinsel


Die Vulkane der Osterinsel und ihre NebenkraterWie man anhand der Animation sieht, ist die Osterinsel aus insgesamt drei Vulkanen gewachsen, und zwar aus dem Poike-, Rano Kau sowie dem Maunga Terevaka. Der Terevaka hat sich vor rund 240.000 Jahren mit den anderen zwei Vulkanen zur heutigen Osterinsel verbunden. Vulkanische Aktivitäten soll es seit rund 2000 bis 3000 Jahren nicht mehr geben.

Aufgrund des Alters von rund 2,5 Millionen Jahren ist der Poike-Vulkan als solcher nicht mehr zu erkennen, der Vulkan zeigt sich lediglich als eine, vom Meer abgenagte Halbinsel. Allerdings besitzt die Poike-Halbinsel noch Bergkuppen mit dem Maunga Puakatiki mit 3 Nebenkratern.

Vulkan Rano KauDer Rano Kau Vulkankegel an der südwestlichen Spitze der Osterinsel ist als solcher zwar noch zu erkennen, er ist aber an der Süd- und Westflanke beeindruckend stark und steil abgebrochen und ins Meer versunken. Lediglich die drei vorgelagerten Felsenplateaus Motu Kao Kao, Motu Iti und Motu Nui sind noch vom südwestlichen Auslauf des Rano Kau Vulkans übrig geblieben. Der ursprüngliche Vulkan-Krater ist mit 1,6 Kilometer Durchmesser und rund 200 Meter Tiefe aber noch deutlich zu sehen.

Vulkan TerevakaEinzig der Maunga Terevaka Vulkan thront mit seinen rund 530 Metern Höhe in relativer Vollkommenheit noch über die Osterinsel. Allerdings ist der Maunga Terevaka mehr oder weniger zu einem zahnlosen Tiger mutiert, wenn man einmal die Attraktivität aller Sehenswürdigkeiten auf der Osterinsel mit dem Maunga Terevaka vergleicht. Während die Osterinsel ein einziges Freilichtmuseum altertümliche Kultstätten ist, ist der Maunga Terevaka lediglich eine hügelige Bergkuppe mit einem kleinen Eukalyptus Hain im kleinen Restkegel des Vulkans. Am Terevaka hat man zwar Siedlungsspuren gefunden, nach Meinung der Archäologen Claudio Cristino sowie Patricia Vargas soll es sich herbei aber nur um eine Arbeitersiedlung für Waldarbeiter (ohne Kultstätte) gehandelt haben.

Berg Maunga PuakatikiGeschichtlich interessanter sind einige Nebenkrater der drei Vulkane: Auf der Poike-Halbinsel befindet sich der Maunga Puakatiki mit einer Höhe von 370 Metern. Im Auslauf des Maunga Puakatiki erheben sich die drei Nebenkrater Maunga Parehe (225 Meter), Maunga Tea Tea (279 Meter) sowie Maunga Vai A Heva (280 Meter). Auf jedem dieser drei Erhebungen hat der spanische Kapitän Felipe González Ahedo am 10.10.1770 jeweils ein Holzkreuz errichten lassen und damit die Osterinsel für Spanien in Besitz genommen.


Nebenvulkan und Moai Steinbruch Rano RarakuVor der Poike-Halbinsel erhebt sich ein ehemaliger Nebenkrater des Maunga Terevaka, der etwa 150 Meter hohe Rano Raraku. Der Rano Raraku ist die Geburtsstätte der meisten Moai´s und bis heute befinden sich fast 400 fertige und unfertige Moai´s im Steinbruch der Erhebung. Puna Pau Krater - Geburtsstätte der Puako-Hüte

Der Rano Kau hat ebenfalls interessante Nebenkrater hervorgebracht, und zwar den Puna Pau, östlich von Hanga Roa in dem die so genannten Pukao´s hergestellt wurden oder den nicht weit entfernten Maunga Orito, der Abbaustelle für schwarzes Obsidian-Lava-Glas. Obsidian ist allerdings auch auf dem vorgelagerten Felsen Motu iti zu finden und wurde dort auch für Waffen und Schneidwerkzeuge abgetragen.


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