Die Rongorongo Tafel - M - die "große Wientafel"

Die Rongorongo Tafel - M - die "große Wientafel"


Die Rongorongo Tafel - M - die "große Wientafel" bekannt seit 1882

siehe auch die Fachseiten von Dr. Thomas Barthel
13. - M Große Wientafel

Größe: 285x145x23 mm
Material: Thespesia populnea
Linien: 9+0
Zeichen: 54
Ort: Museum für Volkerkunde, Wien

Rongorongo Tafel M - Große WientafelBei der großen Wien-Tafel "M" handelt es sich um ein verrottetes Stück Holz, das mit der Seite "b" ganz offensichtlich über eine lange Zeit (Jahre?) im feuchten Boden (man vermutet) eine Höhle gelegen hat. An den Seiten ist das Stück verfault, die Oberflächen sind wurmstichig.

Die große Wientafel besteht aus dem Holz des Portiabaumes (Thespesia populnea) und ist 28,5 cm lang und 14,5 cm breit. Thomas Barthel schreibt, die große Wien-Tafel habe auf Seite a ursprünglich wohl 9 Zeilen zu je 40 - 50 Elementen gehabt, zum Zeitpunkt seiner Untersuchung waren nur noch 54 Elemente zu entziffern. Rongorongo Zeichen 14Ein "Andreaskreuz" in der Randzeile ließ Anlaß zum Zweifel an der Echtheit des Objektes, De facto handele es sich hier aber um das Zeichen "14", das auch aus mehreren anderen Texten belegt ist.

Steven Fischer ist der Meinung, dass die Tafel möglicherweise vorsätzlich einer langen Verwitterung ausgesetzt wurde, um die Echtheit dieses Stückes vorzutäuschen. Letztlich stellt aber auch Fischer die Echtheit nicht in Frage.

Das Objekt kam 1882 im Rahmen einer archäologischen Expedition durch Kapitänleutnant Wilhelm Geiseler in Besitz des deutschen Konsuls in Valparaiso "Heinrich Schlubach". Schlubach hatte Geiseler auf Bitten des Königlichen Museums Berlin den Auftrag erteilt, Artefakte von der Osterinsel aufzukaufen. Heinrich Schlubach war wiederum ein angeheirateter Neffe von Alexander Salmon jr. Das Ehepaar Salmon übergab Geiseler diese Tafel (wie auch die Tafeln "N" und "P") als Geschenk für Schlubach.

Als Schlubach 1883 nach Hamburg zurückkehrte stiftete er lediglich die Tafel "O" an das Völkekunde-Museum in Berlin und übergab (verkaufte?) die Tafel "M" und "N" an den österreichischen Vizekonsul in Hamburg, Heinrich Freiher von Westenholz. 1886 erwarb die Hamburger Firma "Klee & Kocher" beide Tafeln für das Völkekunde-Museum Wien. TOP

Rongorongo Tafel M Seite A - Abzeichnung


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